Deutungsstrategien in den internationalen Beziehungen kirchlicher Oppositionsbewegungen in den Philippinen
Buch, Deutsch, 360 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 466 g
ISBN: 978-3-531-19539-1
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
An der sozialen Bewegung, die zum Sturz des autoritären Regimes von Ferdinand Marcos in den Philippinen (1965 – 1986) führte, waren kirchliche Akteure maßgeblich beteiligt. Sie scheinen die Annahme zu bestätigen, dass religiöse Organisationen als Ressourcenpool und Chancenstruktur für soziale Bewegungen zu betrachten sind. An Hand einer ethnographischen Fallstudie untersucht Monika Treber, wie Minderheitengruppen in der katholischen Kirche der Philippinen für ihre umstrittene sozialdiakonische Praxis in den transnationalen zwischenkirchlichen Beziehungen Unterstützung zu mobilisieren suchen. Bewegungssoziologische Fragen nach dem „Framing“ und den „Framingstrategien“ dieser Mobilisierung werden mit methodologischen und methodischen Fragen zu den Bedingungen selbstreflexiven qualitativen Forschens in sozialen Bewegungen verknüpft.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Christentum, Christliche Theologie Christliche Kirchen, Konfessionen, Denominationen Katholische Kirchen in Lateinamerika, Afrika, Indien und Asien
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Spezielle Soziologie Religionssoziologie
- Sozialwissenschaften Ethnologie | Volkskunde Ethnologie Religionsethnologie
- Geisteswissenschaften Religionswissenschaft Religionswissenschaft Allgemein Religionssoziologie und -psychologie, Spiritualität, Mystik
Weitere Infos & Material
Annäherung an die Forschungsfrage.- Methodische Überlegungen zu Forschung in Sozialen Bewegungen.- Framing als Forschungsgegenstand: Anfragen an die Forschungsmethoden.- Das Forschungsdesign der Feldforschung.- Kirchliche Oppositionsbewegung in den Philippinen: Kategoriale Bestimmung und historische Genese.- Formierung einer Oppositionsbewegung innerhalb der katholischen Kirche in den Philippinen in den Jahren 1966-1986.- Nach dem Regimewechsel: Minderheiten auf der Suche nach Unterstützung.- Fallanalysen.- Mobilisierung von Advokaten.- Ertrag eines selbstreflexiven methodischen Ansatzes der Bewegungsforschung.