Uhl | Zivilisationsbruch und Gedächtniskultur | Buch | 978-3-7065-1923-6 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 3, 228 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 230 mm, Gewicht: 254 g

Reihe: Gedächtnis - Erinnerung - Identität

Uhl

Zivilisationsbruch und Gedächtniskultur

Das 20. Jahrhundert in der Erinnerung des beginnenden 21. Jahrhunderts
1. Auflage 2003
ISBN: 978-3-7065-1923-6
Verlag: Studien Verlag

Das 20. Jahrhundert in der Erinnerung des beginnenden 21. Jahrhunderts

Buch, Deutsch, Band 3, 228 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 230 mm, Gewicht: 254 g

Reihe: Gedächtnis - Erinnerung - Identität

ISBN: 978-3-7065-1923-6
Verlag: Studien Verlag


In den letzten Jahrzehnten sind der Holocaust im Nationalsozialismus und der "Zivilisationsbruch Auschwitz" verstärkt in das gesellschaftliche Bewusstsein vieler europäischer und außereuropäischer Länder gerückt.
Im Zusammenhang mit dieser neuen, transnationalen Auseinandersetzung mit den Gedächtnisorten des Holocaust geben die AutorInnen dieses Werks Antworten auf folgende zentrale Fragen:

Warum wurde der Holocaust erst Jahrzehnte nach 1945 als das Zentralereignis des 20. Jahrhunderts wahrgenommen?
Auf welchem Weg ist das - zunächst vornehmlich auf die Gedächtnisgemeinschaft der Opfer beschränkte - Gedenken an die jüdischen Opfer der NS-Verfolgung auf die gesamte Gesellschaft ausgeweitet?
Und welche Konsequenzen für die Interpretation des Holocaust hat seine nunmehrige Präsenz im Gedächtnis?
Analysen aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven und Kontexten befassen sich mit den Veränderungen des kollektiven Gedächtnisses seit 1945 im europäischen Vergleich und stellen die Frage nach den Ursachen und Implikationen für die Relevanz des Holocaust als historischer Bezugspunkt des "Weltgedächtnisses".
Mit Beiträgen von Dan Diner, Oliver Marchart, Cornelia Brink, Norbert Frei, Elisabeth Brainin, Ines Garnitschnig, Stephanie Kiessling, Alexander Pollak, Brigitte Straubinger, Heidemarie Uhl, Rudolf Jaworski, Tomasz Szarota und va Kovács.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Heidemarie Uhl, geb. 1956, Historikerin, 1988–2000 Mitarbeit an Forschungsprojekten und Lehrtätigkeit an der Universität Graz, ab 2001 Mitarbeiterin des Forschungsprogramms „Orte des Gedächtnisses“ an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, Wien. Veröffentlichungen u.a.: (Hg.), Kultur – Urbanität – Moderne. Differenzierungen der Moderne in Zentraleuropa um 1900, Wien 1999 (Studien zur Moderne 4); zus. mit Antje Sernaclens de Grancy (Hg.), Moderne als Konstruktion. Debatten, Diskurse, Positionen um 1900, Wien 2001 (Studien zur Moderne 14); (Hg.), Steinernes Bewußtsein. Die öffentliche Repräsentation staatlicher und nationaler Identität Österreichs in seinen Denkmälern, Bd.2. Wien, Köln, Weimar 2003.



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