Vogl | Meteor | Buch | 978-3-406-82924-6 | sack.de

Buch, Deutsch, 144 Seiten, gebunden, Format (B × H): 125 mm x 208 mm, Gewicht: 228 g

Vogl

Meteor

Versuch über das Schwebende
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-406-82924-6
Verlag: C.H.Beck

Versuch über das Schwebende

Buch, Deutsch, 144 Seiten, gebunden, Format (B × H): 125 mm x 208 mm, Gewicht: 228 g

ISBN: 978-3-406-82924-6
Verlag: C.H.Beck


Wenn das Gewicht der Welt schwindet - Joseph Vogls Versuch über das Schwebende

Am Anfang war der Blick in den Himmel. "Meteor" bezeichnet altgriechisch ein weit gefächertes Gebiet schwebender Gegenstände, zu dem atmosphärische Erscheinungen wie Wolken und Wetter, aber auch die Bahnen und Bewegungen der Gestirne gehörten. Doch das Unfeste und Flüchtige begegnet nicht nur in der Wolkenkunde. Joseph Vogl erkundet in seinem brillanten Essay unterschiedliche Schauplätze – von der Literatur über die Philosophie bis zur Naturwissenschaft – des Schwebenden, Ephemeren und (wieder) Leichtwerdens, an denen das Gewicht der Welt schwindet und neue Möglichkeitsräume freigibt.

Das Schwebende ist eine Herausforderung für unsere Wahrnehmungsprozesse, weil es sich im 'nicht mehr und noch nicht' eingerichtet hat und damit gängigen Wissensformen, Begriffsbildungen und Ordnungsgedanken entzieht. Am Beispiel prominenter Texte – von Kafka und Musil, Goethe und Galilei, Italo Calvino und Jorge Luis Borges – geht Joseph Vogl, einer der außergewöhnlichsten Philologen der Gegenwart, den Verhältnissen von Schwere und Leichtigkeit nach, in denen sich unsere Erkenntnisprozesse mit Machtordnungen und die Weltverhältnisse mit Seelenverfassungen überkreuzen. Angesichts einer Gegenwart, die immer massiver von Gravitationskräften ökonomischer, ideologischer und militärischer Gewalten heimgesucht wird, ist Vogls Text, hervorgegangen aus seiner viel beachteten Berliner Abschiedsvorlesung, eine Hommage an das Leichtwerden und die Momente des Fluiden, in denen aus scheinbar versteinerten Weltlagen die Frische eines Anfangs hervorzubrechen vermag.

- "Der intelligenteste Mensch, der mir jemals begegnet ist." Roger Willemsen

- Das Schwere und das Leichte – Joseph Vogl über flüchtige Erscheinungen

- Von den versteinerten Weltlagen zu einem Programm des Leichtwerdens – Joseph Vogls Essay über das Schwebende

- Annäherung an das "Dazwischen" bei Kafka und Musil, Goethe und Galilei, Calvino und Borges

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Erstes Kapitel

Leicht werden

Exkurs I

Jenseits des Triebprinzips

Zweites Kapitel

Das Meteorische

Drittes Kapitel

Wolkenbotschaft

Viertes Kapitel

Empirismus des Flüchtigen

Exkurs II

Unfertige Gegend

Fünftes Kapitel

Das Flimmern des Einzelfalls



Nachbemerkung

Anmerkungen

Bildnachweis

Literaturverzeichnis


Vogl, Joseph
Joseph Vogl war bis 2023 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Berliner Humboldt-Universität und ist Permanent Visiting Professor an der Princeton University. 2022 wurde er mit dem Günther-Anders-Preis für kritisches Denken ausgezeichnet.

Joseph Vogl war bis 2023 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Berliner Humboldt-Universität und ist Permanent Visiting Professor an der Princeton University. 2022 wurde er mit dem Günther-Anders-Preis für kritisches Denken ausgezeichnet.



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