Buch, Deutsch, 496 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 241 mm, Gewicht: 922 g
Buch, Deutsch, 496 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 241 mm, Gewicht: 922 g
ISBN: 978-3-662-66477-3
Verlag: Springer
Die Kapitel 1 Einführung, 11 Spätverfolgung von NS-Unrecht – Reflexionen der Nebenklagevertretung und 20 Ausgeforscht? Zeitgeschichte und juristische Ahndung von NS-Verbrechen sind unter einer Creative Commons Attribution 4.0 International License über link.springer.com frei verfügbar (Open Access).
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Deutsche Geschichte Deutsche Geschichte: Holocaust
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Europäische Geschichte
- Rechtswissenschaften Recht, Rechtswissenschaft Allgemein Rechtsgeschichte, Recht der Antike
- Rechtswissenschaften Strafrecht Kriminologie, Strafverfolgung
Weitere Infos & Material
1. Einführung.- Teil 1: Vorgeschichte und Hintergründe.- 2. Der Holocaust als Gegenstand der bundesdeutschen Strafjustiz.- 3. Vom „Schrank der Schande“ auf die nationale Visitenkarte: Zur Auseinandersetzung mit nationalsozialistischen Massenverbrechen und Holocaust im Spannungsverhältnis zwischen Geschichtswissenschaft, Justiz und Gesellschaft in der Bundesrepublik seit 1945.- 4. Die (Nicht-)Verjährung von NS-Verbrechen – Sternstunde und nur (k)ein Kompromiss?.- 5. Verspätete Gerechtigkeit ohne Strafe. Die Verfolgung von NS-Kriegsverbrechern in Italien.- Teil 2: Das Demjanjuk-Urteil als Paradigmenwechsel.-6. Das Demjanjuk-Urteil: Eine späte Korrektur.- 7. Spätverfolgung von NS-Unrecht aus der Sicht einer Gerichtsreporterin.- 8. Der Wachmann und die Sekretärin.- Teil 3: Reflexionen der Prozessbeteiligten.- 9. Die Zentrale Stelle in Ludwigsburg – Werkstattbericht.- 10. Rechtsstaatlichkeit als Antwort auf Verbrechen im Unrechtsstaat.- 11. Spätverfolgung von NS-Unrecht – Reflexionen der Nebenklagevertretung.- 12. Die Rolle der Strafverteidigung in den letzten NS-Verfahren.- Teil 4: Juristische Rezeptionen.- 13.Zur straftheoretischen Rechtfertigung der späten Bestrafung hochbetagter NS-Verbrecher.- 14. Grund und Grenzen strafbarer Beihilfe in NS-Vernichtungslagern.- 15. Im Ringen mit sich selbst – Die Spätverfolgung von NS-Verbrechen durch die deutsche Strafjustiz.- 16. Strafzumessung für nationalsozialistische Massenvernichtungsverbrechen vor bundesdeutschen Gerichten.- 17. Verfolgbarkeit von Mordgehilfen 75 Jahre nach der Tat.- 18. Spätverfolgung von NS-Unrecht – alternativlos?.- Teil 5: Geschichtswissenschaftliche Bilanz.-19.Leerstelle der Zeitgeschichtsschreibung? – Spätverfolgung der NS-Verbrechen als Konfrontation mit den NS-Verbrechen – nach Jahrzehnten.- 20. Ausgeforscht? Zeitgeschichte und juristische Ahndung von NS-Verbrechen.- Teil 6: Erscheinung und Wirkung der Spätverfolgungsprozesse.- 21. Verbrechen damals, Verfahren heute: Die Ästhetik, Akustik und Visualität der Strafverfolgung von Oskar Gröning.- 22. Spätverfolgung von NS-Verbrechen als „Schau-Spiel“.- 23. Spätverfolgung von NS-Unrecht als Pädagogik? Oder: Im Zweifel für den Zweifel.- 24. Die Zeugenschaft der Überlebenden in den späten NS-Prozessen.- 25. Verspätete Strafverfolgung. Über die Vergangenheit urteilen, um die Zukunft zu gestalten.- Teil 7: Späte Vergangenheitsbewältigung in anderen Staaten.- 26.Die chilenischen Erfahrungen bei der Strafverfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Pinochet-Diktatur.- 27. Aufarbeitung der Vergangenheit in „Conflicted Democracies“: Der Fall Ghana.- 28. Der Versuch einer strafrechtlichen Aufarbeitung des Franco-Regimes in Spanien: Der Fall Garzón.- 29. Späte Aufarbeitung in Südafrika.