Vulpius / Hillgruber | Kommentar zu den Staatskirchenverträgen der neuen Länder. | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 809 Seiten

Vulpius / Hillgruber Kommentar zu den Staatskirchenverträgen der neuen Länder.


1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-428-58249-5
Verlag: Duncker & Humblot
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

E-Book, Deutsch, 809 Seiten

ISBN: 978-3-428-58249-5
Verlag: Duncker & Humblot
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Der vorliegende Kommentar behandelt die in den 1990er und 2000er Jahren von den sog. neuen Ländern mit den evangelischen Landeskirchen und dem Heiligen Stuhl geschlossenen Verträge auf der Basis des Wittenberger Vertrages von 1993, der – stil- wie inhaltsprägend – zum Modell für alle weiteren staatskirchenrechtlichen Verträge der dritten Generation geworden ist. Damit wird das in seiner Bedeutung teils über- teils unterschätzte Vertragsstaatskirchenrecht der jüngsten Generation erstmals in der klassischen Form der Kommentierung rechtsdogmatisch durchdrungen und zugleich praxisgerecht aufbereitet.

Kommentiert wird unter Berücksichtigung seiner Entstehungsgeschichte in erster Linie der Wittenberger Vertrag. Die vergleichbaren Bestimmungen der übrigen Verträge werden ergänzend herangezogen. Eine vorangestellte Synopse erleichtert das Auffinden der jeweils einschlägigen Regelungen.

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Synopse der Vertragsbestimmungen

Einleitung: Allgemeine Rechtsfragen im Hinblick auf vertragliche Regelungen des Staat-Kirche-Verhältnisses

Präambel – 1. Anstrich

Präambel – 2. Anstrich

Präambel – 3. Anstrich

Präambel – 4. Anstrich

Artikel 1 – Glaubensfreiheit und Eigenständigkeit

Artikel 2 – Zusammenwirken

Artikel 3 – Staatliche Theologenausbildung

Artikel 4 – Kirchliche Hochschulen

Artikel 5 – Religionsunterricht

Artikel 6 – Kirchliche Schulen

Artikel 7 – Schutz des Kirchenvermögens

Artikel 8 – Kirchliche Körperschaften, Anstalten und Stiftungen

Artikel 9 – Widmungsgarantie und Kirchengebäude

Artikel 10 – Denkmalpflege

Artikel 11 – Patronatswesen

Artikel 12 – Anstaltsseelsorge

Artikel 13 – Staatsleistung

Artikel 14 – Kirchensteuer

Artikel 15 – Verwaltung der Kirchensteuer

Artikel 16 – Spenden und Sammlungen

Artikel 17 – Gebühren

Artikel 18 – Diakonie und Bildungseinrichtungen

Artikel 19 – Feiertagsschutz

Artikel 20 – Seelsorgegeheimnis

Artikel 21 – Friedhöfe

Artikel 22 – Rundfunk

Artikel 23 – Meldewesen

Artikel 24 – Kirchliche Gerichtsbarkeit

Artikel 25 – Parität

Artikel 26 – Freundschaftsklausel

Artikel 27 – Sprachliche Gleichstellung

Artikel 28 – Inkrafttreten


Christian Hillgruber studierte Jura in Köln. Er promovierte 1991 an der Universität Köln, die Zweite Juristische Staatsprüfung erfolgte 1992. Er war u.a. wiss. Mitarbeiter am BVerfG. 1997 habilitierte er sich in Köln. Danach erlangte er eine Professur für Öffentliches Recht an der Universität Heidelberg (1997/98). Es folgte ein Wechsel auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg (1998 bis 2002). Seit 2002 ist er Inhaber eines Lehrstuhls für Öffentliches Recht an der Universität Bonn, seit 2016 zudem Direktor des dortigen Instituts für Kirchenrecht. Hillgruber ist seit 2006 stellv. Mitglied des VerfGH NRW.

Axel Vulpius, 1926–2023, studierte ab 1947 Rechtswissenschaften an den Universitäten in Ost-Berlin, Freiburg und Bonn. Nach seiner Promotion bei Wilhelm Grewe wurde er Bundesbeamter, zunächst im Bundesministerium des Innern, von 1969 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1991 im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft. Danach war Axel Vulpius fünf Jahre lang beratend in Kirchenangelegenheiten für das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt tätig. Für dieses Ministerium handelte er die Staatskirchenverträge mit den sechs Evangelischen Kirchen in Sachsen-Anhalt, mit der Katholischen Kirche und mit der Jüdischen Gemeinde aus.

Christian Hillgruber studied law in Cologne. He received his doctorate from the University of Cologne in 1991. He was a research assistant at the BVerfG. In 1997 he habilitated in Cologne. He then became a professor of public law at the University of Heidelberg (1997/98). This was followed by a move to the Chair of Public Law, International Law and Philosophy of Law at the University of Erlangen-Nuremberg (1998 to 2002). Since 2002 he has held a chair in public law at the University of Bonn, and since 2016 he has also been director of the Institute for Ecclesiastical Law there. Hillgruber has been a deputy member of the Constitutional Court of North Rhine-Westphalia since 2006.

Axel Vulpius, 1926–2023, studied law at the universities of East Berlin, Freiburg and Bonn from 1947 onwards. After completing his doctorate under Wilhelm Grewe, he became a federal civil servant, initially in the Federal Ministry of the Interior, and from 1969 until his retirement in 1991 in the Federal Ministry of Education and Science. After that, Axel Vulpius worked for five years as an advisor on church matters for the Ministry of Education and Cultural Affairs of the State of Saxony-Anhalt. For this ministry, he negotiated the state-church agreements with the six Protestant churches in Saxony-Anhalt, with the Catholic Church and with the Jewish community.



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