Washington | Systemverschiebung ohne Ausgleichmechanismen: Konsensuale Erledigungen und Diskriminierungseffekte im Wechselwirkungsverhältnis | Buch | 978-3-631-90165-6 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 138, 390 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 216 mm, Gewicht: 615 g

Reihe: Schriften zum Strafrecht und Strafprozeßrecht

Washington

Systemverschiebung ohne Ausgleichmechanismen: Konsensuale Erledigungen und Diskriminierungseffekte im Wechselwirkungsverhältnis

Ein Rechtsvergleich mit dem US-Strafprozess
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-631-90165-6
Verlag: Peter Lang

Ein Rechtsvergleich mit dem US-Strafprozess

Buch, Deutsch, Band 138, 390 Seiten, Format (B × H): 153 mm x 216 mm, Gewicht: 615 g

Reihe: Schriften zum Strafrecht und Strafprozeßrecht

ISBN: 978-3-631-90165-6
Verlag: Peter Lang


Konsensuale Erledigungsmethoden sind in der deutschen Strafprozessordnung schon lange kein Randphänomen mehr. Im Gegenteil – in vielerlei Hinsicht dominieren sie den modernen deutschen Strafprozess. Ähnlich wie in Deutschland ist auch in den USA die Hauptverhandlung als zentrale Prozessphase ausgestaltet. Die Prozessrealität zeigt jedoch, dass etwa 97% aller Strafverfahren ohne Hauptverhandlung erledigt werden. Dabei handelt es sich aber nicht um eine systemimmanente Entwicklung, sondern eine seit den 7oer Jahren stattfindende Systemverschiebung. Die funktionale Methode der Rechtsvergleichung erlaubt es strafprozessuale Entwicklungen in Deutschland und den USA anhand ihrer Funktion in der jeweiligen Rechtsordnung zu analysieren, strukturelle Vergleiche zu ziehen und wenn möglich, entsprechende Schlüsse für die deutsche Rechtsordnung zu identifizieren und nutzbar zu machen. Der Fokus der vorliegenden Arbeit liegt nicht auf der viel diskutierten Verfassungsmäßigkeit konsensualer Erledigungsmethoden, sondern auf strukturellen Implikationen, die de facto bereits zu einer Systemverschiebung des Strafprozesses geführt haben. Den Schwerpunkt der Untersuchung bilden hierdurch produzierte oder perpetuierte Diskriminierungseffekte.

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InhaltsübersichtEinleitungKapitel 1: Grundlagen der RechtsvergleichungKapitel 2: Plea Bargaining als Ursache und Symptom der US-amerikanischen Criminal Justice Krise – Risiken entsprechender Effekte in DeutschlandKapitel 3: Strukturelle Systemverschiebungen im deutschen Strafprozess im Kontext konsensualer Erledigungsmethoden – Vorverlagerung und EntformalisierungKapitel 4: Grundlegende strukturelle DiskriminierungseffekteKapitel 5 Spezifische strukturelle DiskriminierungsphänomeneKapitel 6 Rechtsfiguren und Rechtskonzepte aus den USA –Ein Vorschlag zum Ausgleich der strukturellen Verschiebung des deutschen StrafprozessesErgebnisse und weiterführende ÜberlegungenSchrifttumsverzeichnis


| Lisa Washington ist Professorin an der juristischen Fakultät der University of Wisconsin, wo sie unter anderem Strafprozess- und Beweisrecht unterrichtet. Zuvor arbeitete Professor Washington als Verteidigerin bei The Bronx Defenders in New York City.



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