Wilhelm | Wenn die Trauer kommt - so geht sie wieder | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 312 Seiten

Wilhelm Wenn die Trauer kommt - so geht sie wieder

Der beste Ratgeber Bestattung und Trauer
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-7583-4951-5
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Der beste Ratgeber Bestattung und Trauer

E-Book, Deutsch, 312 Seiten

ISBN: 978-3-7583-4951-5
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Wenn die Trauer kommt - so geht sie wieder Der beste Ratgeber Bestattung und Trauer Trauer- und Bestattungsexperte Peter Wilhelm bietet mit diesem Ratgeber einen umfassenden Leitfaden für die Zeit der Trauer. Das Buch bietet alle Informationen auch zum Thema Bestattungen. - Mit dem Schock richtig umgehen - Die Trauer bewältigen - Trost finden - Depressionen vermeiden - Beim Bestatter alles richtig machen - Fehler beim Bestatter vermeiden - Schutz vor Abzockern - Die Phasen der Trauer - Kinder und Trauer: Psychologische Ratschläge - Traueransprachen gestalten - Wege aus der Einsamkeit - Zurück ins Leben finden - Die eigene Bestattung planen - mit umfangreichen Checklisten In diesem Buch steht alles drin!

Der Publizist Peter Wilhelm schreibt seit den 1970er-Jahren für viele Zeitschriften, Magazine und Formate im Internet, sowie Theaterstücke und Drehbücher. Über 10.000 Beiträge umfasst sein preisgekröntes bestatterweblog.de und sein über 20 Jahre bestehendes Dreibeinblog.de ist eines der bekanntesten Weblogs. Der Autor hat viele Sachbücher und belletristische Werke verfasst, die im Buchhandel und online verfügbar sind. Viele seiner Bücher wurden zu Bestsellern. Er widmet sich intensiv der Thematik Trauer und Bestattung und ist Experte in TV- und Radio-Sendungen. Peter Wilhelm wird sowohl von Bestattungshäusern als auch von Selbsthilfeorganisationen für Vorträge, Seminare und Schulungen gebucht wird. Der Publizist ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Edingen-Neckarhausen bei Heidelberg. Sie erreichen Peter Wilhelm über die oben genannten Webseiten, insbesondere über das bestatterweblog.de Er bietet dort Kontaktmöglichkeiten und eine kostenlose Telefonsprechstunde.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Der Tod ist eingetreten: Erste Schritte
Der Tod eines Angehörigen markiert einen der schwierigsten Momente im Leben. In diesem Kapitel widmen wir uns den ersten Schritten, die unmittelbar nach dem Verlust eines geliebten Menschen unternommen werden müssen. Diese ersten Stunden und Tage sind von tiefer Trauer und Verwirrung geprägt, und es ist entscheidend, einfühlsame und unterstützende Maßnahmen zu ergreifen. Zuerst mal ganz pragmatisch – Zu Hause gestorben
Ist der Mensch zu Hause verstorben, dann rufen Sie einen Arzt. Der muss den Tod feststellen und die entsprechenden Papiere ausfüllen. Wichtig zu wissen: Diese Papiere sind für den Bestatter und das Standesamt. Nehmen Sie davon nichts weg! Sie erhalten später Sterbeurkunden als Dokumente zur Vorlage bei Behörden usw. Jeder Arzt ist verpflichtet, die Leichenschau durchzuführen. Am besten geeignet ist der Hausarzt. Ist der nicht verfügbar, können Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen, der schickt dann einen diensthabenden Arzt vorbei. Aber da kann es passieren, dass der Arzt erst nach Stunden kommt und es kommt dann oft jemand, der der deutschen Sprache nur unzureichend mächtig ist. Es ist auch keine Eile geboten. Bewahren Sie die Ruhe. Der Verstorbene kann in den meisten Fällen bis zu 36 Stunden problemlos zu Hause bleiben. Sie müssen nicht befürchten, dass er sofort zu verwesen beginnt, irgendwelche Gifte ausströmt oder dass sonst was Unangenehmes passiert. Sie haben ausreichend Zeit. Doch bevor der Arzt da gewesen ist, tun Sie bitte nichts. Der Arzt muss den Leichnam komplett untersuchen und umdrehen. War der Arzt da, rufen Sie einen Bestatter an. Mehr zum Thema Bestatter lesen Sie ausführlich in einem der folgenden Kapitel. Hier nur soviel: Auch beim Bestatter besteht keine Eile. Nachts und am Wochenende werden Zuschläge berechnet. Der Verstorbene kann ohne weiteres bis zu den normalen Dienststunden liegen bleiben und dann abgeholt werden. Im Krankenhaus verstorben – Was nun?
Die allermeisten Menschen sterben in einem Krankenhaus. Das hat zumindest mal den Vorteil, dass Sie sich um den Arzt nicht kümmern müssen. Wenn Sie benachrichtigt werden oder miterlebt haben, dass Ihr Angehöriger gestorben ist, können Sie einen Bestatter Ihrer Wahl beauftragen. Anders als zu Hause kann hier Eile geboten sein. Das hat folgenden Grund: Krankenhäuser berechnen mitunter die Aufbewahrung des Verstorbenen in ihren Kühlräumen. Da kommen schnell beträchtliche Kosten zusammen. Außerdem gewähren etliche Krankenhäuser nur eine kurze Zeit, in der sie die Leichname aufbewahren und verständigen dann einen eigenen Vertragsbestatter mit der Abholung und Aufbewahrung. Dieser Bestatter hofft natürlich, dass die Angehörigen ihm auch den weiteren Bestattungsauftrag erteilen. Das geschieht aber oft nicht, weil die Familie einen anderen Bestatter bevorzugt. Dann fallen aber doppelte Kosten zumindest für die Abholung, Aufbewahrung, Benutzung der Trage, Desinfektion und und und an. Ich persönlich habe den Eindruck gewinnen müssen, dass diese Vertragsbestatter quasi aus Enttäuschung über den nicht erteilten Auftrag dann jede Kleinigkeit zu recht heftigen Preisen abrechnen. Das kann man übrigens vermeiden, indem man schon vor dem Eintritt eines absehbaren Todes auf der Station Bescheid sagt, welcher Bestatter gerufen werden soll. So vermeiden Sie doppelte Kosten. Erkundigen Sie sich also, welche Bedingungen in diesem Krankenhaus gelten und verständigen Sie Ihren Bestatter bald. Der holt dann den Verstorbenen und nimmt auch die Sterbepapiere mit. Sie benötigen diese nicht. Was Ihnen noch bleibt, ist das Mitnehmen der persönlichen Gegenstände des Verstorbenen. Praktischer Tipp: Das künstliche Gebiss des Verstorbenen benötigt der Bestatter. Sorgen Sie dafür, dass er es bekommt. Wie das in einem speziellen Krankenhaus gehandhabt wird, ist sehr unterschiedlich. Bei kleineren und vor allem bei konfessionell gebundenen Krankenhäusern geht es meist etwas lockerer zu, während große konzerngeführte Kliniken zum Teil eher gewinnorientiert und nicht sehr angehörigenfreundlich agieren. Die Benachrichtigung von Familie und Freunden
Der nächste Schritt nach dem Tod eines Angehörigen wird Sie zu einem Bestattungshaus führen. Der Bestatter übernimmt auch den Trauerdruck für Sie. Er fertigt Totenbriefe und Sterbekärtchen, je nachdem, was in Ihrer Region üblich ist. Er organisiert auch die Anzeige in der Zeitung. Hierüber können Sie also mit dem Bestatter sprechen. Mit ihm vereinbaren Sie auch, was davon Sie selbst übernehmen wollen oder können. Darüber hinaus werden Sie natürlich Familienangehörige und Freunde selbst benachrichtigen wollen. Was dabei zu berücksichtigen ist, erfahren Sie im folgenden Abschnitt. Die Mitteilung über den Tod eines geliebten Menschen zu überbringen, gehört zu den schmerzlichsten und zugleich anspruchsvollsten Aufgaben, die einem im Leben begegnen können. Es ist ein Moment, der von tiefen Emotionen, Trauer und Schmerz geprägt ist. Wir betrachten, wie man die Benachrichtigung von Familie und Freunden angehen kann, um in diesem schweren Moment Unterstützung zu finden. Der erste Schritt in dieser emotional herausfordernden Aufgabe ist die Überlegung, wer informiert werden sollte. Dies hängt von der Beziehung des Verstorbenen zu den einzelnen Personen ab. Familie und enge Freunde sollten in der Regel zu den ersten gehören, die von dem Verlust erfahren. Dabei ist es wichtig, die individuellen Verbindungen zu berücksichtigen und auch darauf zu achten, dass niemand aus Versehen von Dritten von dem Tod erfährt. Am besten erstellen Sie eine Liste. Überlegen Sie sich, wer nun sofort benachrichtigt werden muss und bei wem es ausreicht, in ein paar Tagen per Post oder durch die Zeitung vom Tod zu erfahren. Vergessen Sie bei den zuerst zu benachrichtigenden Personen nicht den Arbeitgeber und andere Stellen, die eventuell selbst noch tätig werden möchten, etwa indem sie eigene Zeitungsanzeigen schalten oder bei der Bestattung mitwirken wollen (Rede, Blumen usw.). Die Art und Weise der Benachrichtigung spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Heute wird ja alles digital gemacht, da kann es verlockend sein, eine einfache Nachricht oder E-Mail zu verfassen. Allerdings ist es in solchen sensiblen Momenten oft angebrachter und persönlicher, den direkten Kontakt zu suchen. Ein persönlicher Anruf oder sogar eine persönliche Nachricht, falls ein direktes Gespräch nicht möglich ist, können mehr persönliche Nähe vermitteln. Beim Überbringen der Nachricht ist Einfühlsamkeit gefragt. Ich halte es für gut, klar und direkt zu kommunizieren, jedoch auch Rücksicht auf die Gefühle und den emotionalen Zustand der Empfänger zu nehmen. Man sollte darauf vorbereitet sein, dass unterschiedliche Menschen unterschiedlich reagieren werden. Einige werden vielleicht in Schock verfallen, andere werden weinen oder sich zurückziehen. Das Verständnis für diese unterschiedlichen Reaktionen und die Bereitschaft, auf die Bedürfnisse der Trauernden einzugehen, sind entscheidend. In diesem Moment des Mitteilens des Todes braucht es auch Raum für die eigene Trauer. Der Überbringer der Nachricht ist oft selbst stark von der Situation betroffen. Machen Sie sich bewusst, dass es keine festgelegten Regeln für den Umgang mit dieser Situation gibt. Man sollte sich erlauben, traurig zu sein und auch selbst Unterstützung zu suchen. Freunde oder Familienmitglieder können dabei helfen, die eigene Trauer zu teilen und Verständnis für die emotionalen Herausforderungen, die mit dem Überbringen der traurigen Nachricht einhergehen, entgegenzubringen. Die Benachrichtigung von Familie und Freunden über den Tod eines geliebten Menschen ist eine höchst persönliche und emotionale Aufgabe. Sie erfordert Einfühlungsvermögen, Sensibilität und die Bereitschaft, sich selbst und anderen Raum für Trauer und Unterstützung zu geben. Hier sind einige Beispiele und Empfehlungen für die Mitteilung des Todes einer Person: 1. Persönlicher Anruf oder Besuch: "Ich muss dir leider mitteilen, dass [Name] verstorben ist. Ich bin hier, um dich zu unterstützen, und stehe zur Verfügung, wenn du reden möchtest." 2. Nachricht per Telefon: "Ich habe traurige Nachrichten. [Name] ist heute verstorben. Ich wollte es dir persönlich mitteilen und bin für dich da, wenn du jemanden zum Reden brauchst." 3. Nachricht per Textnachricht: "Es tut mir leid, dir mitteilen zu müssen, dass [Name] verstorben ist. Falls du Unterstützung brauchst oder einfach nur reden möchtest, bin ich für dich da." 4. E-Mail oder schriftliche Mitteilung: "Mit tiefer Trauer teile ich dir mit, dass [Name] verstorben ist. Ich stehe dir zur Seite und biete meine Unterstützung in dieser schweren Zeit an." 5. Persönliche Mitteilung bei einem Treffen: "Ich wollte es dir persönlich sagen – [Name] ist verstorben. Es tut mir so leid. Wenn du jemanden zum Reden brauchst oder Unterstützung benötigst, bin ich...



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