Wölfel | Weiße Ware zwischen Ökologie und Ökonomie | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 70, 356 Seiten

Reihe: Hochschulschriften zur Nachhaltigkeit

Wölfel Weiße Ware zwischen Ökologie und Ökonomie

Umweltfreundliche Produktentwicklung für den Haushalt in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-96006-109-0
Verlag: oekom
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Umweltfreundliche Produktentwicklung für den Haushalt in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR

E-Book, Deutsch, Band 70, 356 Seiten

Reihe: Hochschulschriften zur Nachhaltigkeit

ISBN: 978-3-96006-109-0
Verlag: oekom
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Keiner kommt an ihr vorbei: „Weiße Ware“ findet sich in jedem Haushalt der Industrieländer. In den vergangenen Jahrzehnten haben auch die Entwickler von elektrischen Haushaltsgroßgeräten Wege zu nachhaltigeren Produktions- bzw. Betriebsweisen gesucht – mit beträchtlichen Erfolgen: Die Verbrauchswerte von Kühlschränken oder Waschmaschinen wurden seit den 1970er Jahren stark gesenkt. Hat die Weiße Ware also eine weiße Weste? Welche grundlegenden Probleme sind mit der Entwicklung der Geräte verbunden, wenn nicht nur – vermarktbare – effiziente Verbrauchswerte, sondern auch der Lebenszyklus von Haushaltsgeräten in den Blick genommen wird? Und wie veränderten sich Wissensformen und Praktiken der Produktentwicklung in Ost- und Westdeutschland angesichts der Herausforderung, ökologische Folgewirkungen von Technikentwicklung mitbedenken zu müssen? Die Autorin kommt zu einem klaren Schluss: Haushaltsgroßgeräte sind keine Umweltschutztechnik, auch wenn die Hersteller dies gern so vermarkten. Die Studie liefert damit Argumente und Ergebnisse zu nachhaltigen Produktinnovationen. Sie stellt diese darüber hinaus in den Kontext des jeweiligen gesellschaftlichen Mensch-Umwelt Verhältnisses und trägt damit entscheidend zum Verständnis der Entwicklung bei.

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Weitere Infos & Material


1;Weiße Ware zwischen Ökologie und Ökonomie
;1
2;Inhalt
;6
3;0.1. Danksagung;9
4;0.2. Anmerkungen zu Form und Sprache;9
5;1. Einleitung
;10
6;2. Technik- und Umweltgeschlchte der Produktentwicklung: Methodisches Vorgehen und konzeptionelle Bezüge
;21
6.1;2.1.
Untersuchungsaufbau ;21
6.1.1;2.1.1. Deutsch-deutscher Vergleich;21
6.1.2;2.1.2. Betrachtungsebene: Produktentwicklung;25
6.1.3;2.1.3. Akteure: Entwickler, Nutzer und Vermittler;29
6.1.4;2.1.4. Untersuchungszeitraum: Kontinuitäten und Brüche "nach dem Boom"
;31
6.1.5;2.1.5. Fallstudien: Kühl- und Waschgeräte;32
6.2;2.2. Zum Kontext: Forschungsstand und konzeptionelle
Einbindung;34
6.2.1;2.2.1. Green growth und Organisationswandel in den Sozialwissenschaften;35
6.2.2;2.2.2. Untersuchungsgegenstand Haushaltstechnik;42
6.2.2.1;Umwelt, Energie und Ressourcen in der Geschichte;44
6.2.2.2;Stoffströme auf dem Raumschiff Erde;50
6.2.3;2.2.3. Unternehmen und Betriebe als Akteure in der Umweltgeschichte;55
6.2.3.1;Umwelt in der Unternehmensgeschichte;56
6.2.3.2;Kulturgeschichtliche Annäherungen an die Green Economy;58
6.2.4;2.2.4. Ingenieure als Akteure in der Produktentwicklung;59
6.2.4.1;Umweltschutz und Ingenieurshandeln;60
6.2.4.2;Problemlösen von Ingenieuren;63
6.2.4.3;Problemfall Praxis;71
7;3. Expansion und Stagnation: Produktentwicklung bis Mitte der 1970er Jahre
;74
7.1;3.1.
Das Leitbild elektrische sche Küche;75
7.2;3.2.
Kalter Krieg in der Küche: Hausgerätehersteller in den 1950er Jahren;77
7.2.1;3.2.1. Die Überlegenheit des Systems: Die Küche als Arena der Symbolpolitik;81
7.3;3.3.
Vom Luxusgut zur Massenware: Wachsende Ausstattung und prosperierende Unternehmen in den 1960er Jahren;85
7.3.1;3.3.1. Hausgerätemarkt: Bundesrepublik;85
7.3.2;3.3.2. Hausgerätemarkt: DDR;89
7.3.3;3.3.3. "Ständig steigende Bedürfnisse":
Die Ausdifferenzierung des Konsumverhaltens;93
7.4;3.4. Um 1970: Sättigungstendenzen und
erhöhter Anpassungsdruck;99
7.4.1;3.4.1. Westdeutsche Hausgeräteindustrie;99
7.4.2;3.4.2. Ostdeutsche Hausgeräteindustrie;104
7.4.3;3.4.3. Hightech in der Küche:
Herausforderungen in der Produktentwicklung der 1960er Jahre;111
7.4.3.1;Kühlgeräte;117
7.4.3.2;Waschgeräte;119
7.4.4;3.4.4. Exkurs I: Die Küche der Zukunft um 1970: Raumschiff Küche;121
8;4. Reduktion? Hausgeräte im Umweltdiskurs der 1970er bis 1990er Jahre
;126
8.1;4.1.
Herausforderung Umweltschutz: Politische und ökonomische Antworten;126
8.1.1;4.1.1. "Einheit von Ökonomie und Ökologie":
Umweltschutz in der DDR;129
8.1.1.1;Umweltpolitische Öffnung: Sozialistische Landeskultur;129
8.1.1.2;"Einheit von Ökonomie und Ökologie":
Rationelle Nutzung von Natur;132
8.1.1.3;Umweltschutz im betrieblichen Alltag;135
8.1.1.4;Vorrang von Produktionssteigerungen und Konsumversprechen;138
8.1.1.5;Umweltpolitischer Niedergang: Schuldenkrise und Ressourcenmangel;139
8.1.2;4.1.2. Konfrontation und Konsens: Umweltschutz in der Bundesrepublik;145
8.1.2.1;Unterschiede und Gemeinsamkeiten;145
8.1.2.2;Umweltpolitischer Aufbruch;149
8.1.2.3;Polarisierung: Ökonomie kontra Ökologie;152
8.1.2.4;Ordnungspolitische oder marktkonforme Instrumente?;154
8.1.2.5;Vorsichtige Entspannung: Erste Brücken zwischen Ökonomie und Ökologie;160
8.2;4.2.
Grenzen des Wachstums: Das Leitbild s verbrauchsarmes Hausgerät;163
8.2.1;4.2.1. Qualitatives Wachstum: Hausgerätehersteller in der Bundesrepublik;168
8.2.1.1;Binnenmarkt und Exportorientierung: 1970er Jahre;168
8.2.1.2;Verschärfter Verdrängungswettbewerb und Qualitätsorientierung: 1980er Jahre;171
8.2.2;4.2.2. Intensivierung: Hausgerätehersteller in der DDR;176
8.2.2.1;Kapazitätsausbau und Rationalisierung: 1970er Jahre;176
8.2.2.2;Beschleunigte Intensivierung: 1980er Jahre;178
8.2.2.3;Exportsteigerungen um jeden Preis;181
8.2.2.4;Modernisierung und Verfall: Fertigungsstätten, Produktionsanlagen und Produkte;186
8.2.3;4.2.3. Energieeffizienz im Anforderungsprofil der Produktentwicklung
bei westdeutschen Unternehmen;190
8.2.3.1;Erste Anpassungen: Forschung und Entwicklung zur Senkung der Verbrauchswerte;192
8.2.3.2;Herausforderung Mikroelektronik;195
8.2.3.3;Spartechnologien in der Kritik: Umwelt- und Verbraucherschutz;201
8.2.4;4.2.4. Energieeffizienz im Anforderungsprofil der Produktentwicklung
bei ostdeutschen Betrieben;206
8.2.4.1;Vorrang für Verbrauchswertsenkungen;207
8.2.4.2;Westorientierung der Produktentwicklung;213
8.2.4.3;Herausforderung Mikroelektronik;218
8.2.5;4.2.5. Erweiterung des Anforderungsspektrums:
Rohstoffgewinnung, Materialeinsatz, Recycling und Entsorgung;221
8.2.5.1;Umsetzungsprobleme in der Lebensphase Recycling;227
8.2.6;4.2.6. Hausgeräte und die Entstehung des Ozonlochs;230
8.2.6.1;FCKW in der westdeutschen Kältegeräteindustrie;232
8.2.6.2;FCKW in der Kältegeräteindustrie der DDR;238
8.3;4.3. Versöhnung von
Ökologie und Ökonomie: Das Leitbild umweltfreundliches Hausgerät;241
8.3.1;4.3.1. Ungleiche Konkurrenten:
Hausgerätehersteller auf dem gesamtdeutschen Markt;244
8.3.1.1;Ostdeutsche Hausgerätehersteller als Transformationsunternehmen;246
8.3.1.2;FORON und die Chlorreichen Sieben;250
8.3.2;4.3.2. Umfassende Erweiterung: Lebenszyklusbetrachtungen;256
8.3.3;4.3.3. Exkurs II: Die Küche der Zukunft 1989: Die intelligente Küche;261
9;5. Schlussbetrachtung
;266
9.1;Ausblick;275
10;6. Anhang
;279
10.1;Anhang 1: Energie- und Wasserverbrauch von Waschmaschinen;279
10.2;Anhang 2: Eröffnungsbilanz der dkk Scharfenstein GmbH und
der Waschgerätewerk Schwarzenberg GmbH, 1990;280
10.3;Anhang 3: Bundesrepublik und DDR: Energieverbrauch;281
10.4;Anhang 4: Informationsblatt an Elektrogerätehändler in Deutschland;283
11;7. Verzeichnisse
;285
11.1;7.1.
Abkürzungen;285
11.2;7.2. Abbildungsverzeichnis
;286
11.3;7.3.
Tabellenverzeichnis;287
11.4;7.4. Verzeichnis der verwendeten Sekundärliteratur Quellen und Sekundärliteratur
;288


Wölfel, Sylvia
Sylvia Wölfel, geb. 1981, hat an der TU Dresden promoviert. Derzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Technikgeschichte an der TU Berlin.

Sylvia Wölfel, geb. 1981, hat an der TU Dresden promoviert. Derzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Technikgeschichte an der TU Berlin.



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