Buch, Deutsch, 481 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm
Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse
Aufsätze zu epistemologischen und sozialpsychologischen Fragen sowie zu den theoretischen und psychosomatischen Konzepten, Band 3
Buch, Deutsch, 481 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm
Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse
ISBN: 978-3-8379-2269-1
Verlag: Psychosozial-Verlag
Die hier versammelten Aufsätze ergänzen die beiden bereits erschienenen Bände mit demselben Titel. Sie gliedern sich in Arbeiten zu epistemologischen, sozialpsychologischen, theoretischen und therapeutischen Fragen der Psychoanalyse und stellen einen Versuch dar, psychoanalytische Konzepte wieder zu vereinheitlichen und die Erinnerung an die Psychoanalyse als eine kritische Sozialwissenschaft aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus plädieren sie für die Psychoanalyse als eigenständige Wissenschaft vom Seelischen und wenden sich entschieden gegen die postmoderne Beliebigkeit des »anything goes« sowie gegen die Auffassung, dass eine Wissenschaft, die zögert, ihre Gründer zu vergessen, verloren ist (Whitehead). Getragen von Freuds Ernsthaftigkeit, Wahrheitsliebe sowie kritischer und selbstkritischer Einstellung, stehen die Texte für eine differenzierte Auseinandersetzung mit seinen Denkfiguren, die insbesondere die Systematik durchsichtig werden lassen, in der Freuds theoretische, technische und therapeutische Konzepte stehen.
Autoren/Hrsg.
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Inhalt
Einfu¨hrung
Epistemologische Arbeiten
28 Die soziale Funktion des psychoanalytischen Theoriepluralismus
29 Die »Gesundheit zum Tode« – Psychoanalyse jenseits der Lust
30 Der geheime Gegenstand der wissenschaftslogischen Explikation sozialwissenschaftlicher Forschungspraxis
31 Die Struktur der Diagnostik in der Humanmedizin und der psychoanalytischen Psychotherapie
Sozialpsychologische Arbeiten
32 Nine eleven – Welche Bedeutung hat dieses Datum fu¨r uns?
33 Grenzenlose Erfu¨llung durch Unerfu¨llbarkeit – Die Geliebte und der Mann ihrer Wahl
34 Die zwiespältige Funktion der christlichen Religion: Affirmativer Trost und kategorischer Imperativ
35 »Wo sind wir, wenn wir Musik hören?«
Arbeiten zu den theoretischen Konzepten der Psychoanalyse
36 Kritische Anmerkungen zum Narzissmus-Konzept von Otto Kernberg
37 Der Freudsche Triebbegriff – Was kann bleiben?
38 Realität und Phantasie – Zum Trauma-Begriff Sigmund Freuds
39 Ich-Funktionen und Interaktionsformen
40 Abwehr, Verdrängung und Ersatzbildung – Die Beziehung der Konzepte Freuds neu organisiert
41 Zur Anwendung des Begriffs der »Verleugnung« in der Psychoanalyse
42 Was sind Emotionen?
43 Affekt und mimisches Verhalten
Arbeiten zu den psychosomatischen Konzepten der Psychoanalyse
44 Die Diagnose psychosomatischer Erkrankungen als Problem des ärztlichen Erkennens
45 Das Modell der nicht-trivialen Maschine oder die semiotische Alternative
46 »Pensée opératoire« – Das theoretische Konzept der französischen psychosomatische Schule
47 Die Struktur subjektiver Krankheitstheorien psychoneuotischer und psychosomatischer Patienten
48 Einige Notizen zu Freuds Konversionskonzept
49 Psychotherapie bei Patienten mit Colitis ulcerosa – Ein Vergleich
50 Epistemologische und psychoanalytische Anmerkungen zur psychosomatischen Symptombildung