Beckmann | Blinde Flecken der Entwicklungszusammenarbeit | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 314 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Global Studies

Beckmann Blinde Flecken der Entwicklungszusammenarbeit

Zur Kooperationspraxis lokaler Non-Profit-Organisationen in Bolivien
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-8394-3772-8
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Zur Kooperationspraxis lokaler Non-Profit-Organisationen in Bolivien

E-Book, Deutsch, 314 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Global Studies

ISBN: 978-3-8394-3772-8
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



. mit Gabriele Beckmann

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Non-Profit-Organisationen (NPO) sind für die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) interessant, weil sie zu relevanten Themen, z.B. der Armutsminderung, arbeiten. Um Organisationen institutionell zu stärken und schlagkräftiger zu machen, ist ein Verständnis darüber, wie eine institutionalisierte Handlungspraxis der Organisationsmitglieder entsteht, erforderlich. Leider zeigt die Förderpraxis lokaler NPO, dass dabei oft Faktoren übersehen werden, die für die Entwicklung selbsttragender Organisationspraxis entscheidend sind.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch öffnet eine organisationssoziologisch-institutionalistische, eine ethnografisch-handlungslogische und eine prozessorientierte Perspektive auf die Entwicklung einer selbsttragenden Kooperationspraxis in lokalen NPO. Anhand von Fallbeispielen kann in vergleichender Perspektive gezeigt werden, wie lokale Kultur bzw. Wissen (Organisationserfahrungen), Machtkonstellationen und organisationsinterne Aushandlungsprozesse im Wechselspiel mit Förderstrategien der EZ zur Etablierung einer spezifischen Kooperationspraxis führen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

In der Organisationssoziologie wird die Bedeutung des ›practice turn‹ und des Zusammenhangs von ›Interaktion, Organisation und Gesellschaft‹ erneut diskutiert. Weisen Ansätze, die sich mit der Entwicklung von ›collaborative communities‹ bzw. Kooperationspraxis beschäftigen, in die Zukunft der Organisationssoziologie (Apelt, Wilkesmann) oder (ver-)führen sie zu organisationssoziologischen Verzerrungen (v. Groddeck)? Das vorliegende Buch unterstreicht die Relevanz der Praxisforschung für die Organisationssoziologie.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Vertretern der Organisationsforschung würde ich gerne die weitergehende Relevanz einer organisationssoziologischen Praxisforschung diskutieren. Mit erfahrenen Praktikern und programmverantwortlichen Experten der entwicklungspolitischen Organisationsförderung würde ich mich gerne über die Bedeutung lokaler Eigenlogiken (Wissen, Aushandlungsprozesse, Gelegenheitsstrukturen) in Organisationen, die Gefahren ungeeigneter Organisationsförderung und die Verantwortung der EZ austauschen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Entwicklungspolitische Förderstrategien für Non-Profit-Organisation berücksichtigen zu selten, dass institutionalisierte Kooperationspraxis Ergebnis des Zusammenspiels von Handlungs-, Prozess- und Systemlogiken ist.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Beckmann, Gabriele
Gabriele Beckmann lehrt entwicklungsbezogene Arbeit an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie in Hermannsburg und führt Lehrveranstaltungen am Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt-Universität zu Berlin durch. Sie ist Mitglied im Forschungsteam des SLE-Forschungsvorhabens zum Strukturwandel ländlicher Räume (rural transformation) in Subsahara-Afrika und war mehrere Jahre als Fachkraft und Gutachterin in der Entwicklungszusammenarbeit tätig.

Gabriele Beckmann lehrt entwicklungsbezogene Arbeit an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie in Hermannsburg und führt Lehrveranstaltungen am Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt-Universität zu Berlin durch. Sie ist Mitglied im Forschungsteam des SLE-Forschungsvorhabens zum Strukturwandel ländlicher Räume (rural transformation) in Subsahara-Afrika und war mehrere Jahre als Fachkraft und Gutachterin in der Entwicklungszusammenarbeit tätig.



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