Bettmann | Interkultur in Organisationen | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 205 Seiten

Reihe: Wissen, Kommunikation und Gesellschaft

Bettmann Interkultur in Organisationen

Zur kommunikativen Konstruktion interkultureller Teams
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-658-14303-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Zur kommunikativen Konstruktion interkultureller Teams

E-Book, Deutsch, 205 Seiten

Reihe: Wissen, Kommunikation und Gesellschaft

ISBN: 978-3-658-14303-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Richard Bettmann zeigt, dass die Tätigkeit in interkulturellen Arbeitsteams nicht zwangsläufig zu interkultureller Kommunikation und damit zur Ausbildung lokaldiskursiv geformter, interkultureller Arbeitspraktiken im engeren Sinne führen muss. Auf methodischer Ebene wird deutlich, dass Identitätsarbeits- und Kommunikationsprozesse sowie ihr Einfluss auf die kommunikative Konstruktion lokaler Welten nur unter Berücksichtigung des jeweiligen Handlungskontextes hinreichend verstanden werden können. Nicht überall dort, wo man sie vermutet, läuft auch tatsächlich ‚interkulturelle‘ Kommunikation ab.

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1;Danksagung;7
2;Inhalt;9
3;Einleitung;13
4;Problematisierung;18
5;Das Ziel der Arbeit;21
6;Die untersuchungsleitenden Fragestellungen;23
7;Zum Aufbau der Arbeit: Anleitung zum Verstehensprozess;24
8;1 Allgemeine methodologische Überlegungen zum Untersuchungsdesign;26
8.1;1.1 Verstehen;28
8.2;1.2 Strukturen erschaffen und verstehen;32
8.3;1.3 Die dialogische Praxis der qualitativen Sozialforschung;33
8.3.1;1.3.1 Gruppeninterpretation als kommunikativer Kampf und Tanz;36
8.3.2;1.3.2 Interpretationsarbeit fremdkultureller Daten als Anverwandlungsarbeit;38
8.4;1.4 Die qualitativen Formen des Denkens;40
8.4.1;1.4.1 Qualitative Induktion;40
8.4.2;1.4.2 Abduktion;41
8.4.3;1.4.3 Qualitative Induktion und Abduktion als qualitative Inspektionsarbeit;42
8.5;1.5 Zur Notwendigkeit von Einzelfallanalysen;43
8.6;1.6 Probleme der Modellbildung und Strukturhypothesenerstellung;46
8.7;1.7 Wissenschaftliches Verstehen braucht Daten;47
8.7.1;1.7.1 Zum Problem von Interview- und Beobachtungsdaten;48
8.7.2;1.7.2 Gründe für die Gewinnung von Interview- und Beobachtungsdaten;49
8.7.3;1.7.3 Anmerkungen zur Fremdsprachlichkeit und Fremdkulturalität der Daten;50
9;2 Datenerhebungsinstrumente: Anwendung und Modifikation;53
9.1;2.1 Das Narrative Interview: Anwendung und Modifikation;53
9.2;2.2 Teilstrukturierte Experteninterviews;56
10;3 Datenauswertungsinstrumente: Anwendung und Modifikation;58
10.1;3.1 Qualitative Inhaltsanalyse zur Rekonstruktion des organisationsstrukturellen Rahmens;58
10.2;3.2 Die Sequenzanalyse als Auswertungsinstrument;59
10.2.1;3.2.1 Sequenzen bilden;59
10.2.2;3.2.2 Lesarten herausarbeiten;60
10.2.3;3.2.3 Erhärtung;60
10.2.4;3.2.4 Verwerfen;60
10.2.5;3.2.5 Ausdifferenzieren;61
10.3;3.3 Protointerpretative Horizontverschmelzung;62
10.3.1;3.3.1 Der zu interpretierende Interviewausschnitt;62
10.3.2;3.3.2 Das erste räsonierende Dreiergespräch: Falleröffnung;63
10.3.3;3.3.3 Die Ergänzung um das organisationsinterne Wissen;65
10.4;3.4 Kommunikationssoziologische Situationsanalyse;72
10.5;3.5 Auswertungsverfahren zur Rekonstruktion und Modellierung der zu leistenden Identitätsarbeit an Bord seitens der indischen Flugbegleiterinnen;75
10.5.1;3.5.1 Hermeneutisch-wissenssoziologische Einzelfallanalyse;75
10.5.2;3.5.2 Deutungsmusteranalyse in Bezug auf den relevanten Handlungsrahmen;77
10.5.3;3.5.3 Co-Interpretenarbeit;80
10.6;3.6 Hermeneutisch-wissenssoziologische Feldforschung als Kommunikations- und Übersetzungsarbeit;81
11;4 Forschungsfeld Flugbegleiter;85
12;5 Feldzugang;88
12.1;5.1 Die vier Forschungsphasen;92
12.1.1;5.1.1 Forschungsphase 1;92
12.1.2;5.1.2 Forschungsphase 2;94
12.1.3;5.1.3 Forschungsphase 3;94
12.1.4;5.1.4 Forschungsphase 4;96
12.2;5.2 Die zur Verfügung stehenden Untersuchungsdaten;96
13;6 Einführung in die empirische Analyse;98
13.1;6.1 Die Falldarstellung;100
13.2;6.2 Die Organisation der Fluggesellschaft;103
13.3;6.3 Die Zielvorgabe der Suborganisation ‚Kabine’;105
13.4;6.4 Die Führung der indischen Flugbegleiter/innen durch das Unternehmen;108
13.5;6.5 Rekrutierung als Übersetzung;109
13.6;6.6 Training als Einordnung;113
13.7;6.7 Teamleitersystem;116
13.8;6.8 Differenznivellierungsaccessoires;118
13.8.1;6.8.1 Der Arbeitsvertrag;118
13.8.2;6.8.2 Die Mitgliedschaftsrolle;120
13.8.3;6.8.3 Die Uniform;121
13.9;6.9 Zwischenresümee;121
13.10;6.10 Sozialstrukturelle Passung und sozialstrukturelle Selektion;123
14;7 Ergebnisdarstellung Teil I;127
14.1;7.1 Kommunikationsmacht der Organisation;127
14.2;7.2 Die Emergenz formaler Strukturen bei der Fluggesellschaft;131
14.3;7.3 Überleitung zur weiteren Auswertungsarbeit: Organisationale und interkulturelle Identitätsarbeit;132
15;8 Die identitätsbezogene Fallanalyse: EmpirischerTeil II;135
15.1;8.1 Rekonstruktion der egologisch-monothetischen Perspektive der Sprecherin;135
15.1.1;8.1.1 Detailanalyse: Paraphrasierung;135
15.1.2;8.1.2 Rekonstruktion der Weil-Motive aus der egologisch rekonstruierten Perspektive der Interviewpartnerin;140
15.1.3;8.1.3 Rekonstruktion der Um-zu-Motive aus der egologisch rekonstruierten Perspektive der Interviewpartnerin;140
15.2;8.2 Die behutsam herbeigeführte, virtuelle Übernahme der egologischen Perspektive der Interviewpartnerin aus der Verknüpfung der Um-zu und der Weil-Motive;141
15.3;8.3 Polythetisch-interaktionsbezogene Perspektive;142
15.4;8.4 Modellierung der Situation unter Aspekten der Identitätsarbeit;144
15.5;8.5 Anpassungs- und Verarbeitungszwänge;145
15.5.1;8.5.1 Ihr Handlungsproblem in der Situation;145
15.5.2;8.5.2 Lachen als eine Nachinnennahme der Aushandlung;145
15.5.3;8.5.3 Entwicklung von vier Lesarten;146
15.5.4;8.5.4 Lachen als Balancemittel der Selbstkontrolle;148
15.5.5;8.5.5 Gestalt und Selbst im globalisierten Arbeitskontext;149
15.5.6;8.5.6 Sicherheit und Service als berufsinhärente Strukturierungsprinzipien;150
15.5.7;8.5.7 Service und der Beitrag dieser Tätigkeit für die personale Identitätsarbeit der Flugbegleiterin;151
15.5.8;8.5.8 Macht, Entfremdung und Identität;153
15.5.9;8.5.9 Die Kommerzialisierung der Gefühle;155
15.6;8.6 Verarbeitung der Konfliktsituation;156
15.6.1;8.6.1 Aktivierung der kulturellen Differenz;159
15.6.2;8.6.2 Einsatz von Sonderwissensbeständen;161
15.6.3;8.6.3 Welten balancieren;165
15.6.4;8.6.4 Von der Entfremdung zur Annäherung;166
15.7;8.7 Möglichkeiten der lokalspezifischen Identitätsarbeit;167
16;9 Modellierung der Interpretationsergebnisse aus dem zweiten Auswertungsdurchgang;173
16.1;9.1 Identitätsverhandlung und Identitätsbehauptung;173
16.1.1;9.1.1 Innere Kündigung;175
16.1.2;9.1.2 Sekundäre Anpassung;176
16.2;9.2 Interkulturelle Identitätsarbeit;178
16.2.1;9.2.1 Binäre Oppositionierung;179
16.2.2;9.2.2 Hybride Identitätsarbeit;181
16.3;9.3 Formulierung der rekonstruierten Identitätsstrategie als Anpassungsleistung an den formalisierten Handlungskontext;183
17;10 Verdichtung der Analyseergebnisse: Formulierung der Strukturhypothese;184
18;11 Fallgeneralisierung – Eine theoretische Skizze;187
19;12 Kommunikation und Identitätsarbeit unter Globalisierungsbedingungen: Rückbindung an den Diskurs;194
20;13 Methodische Ergebnisse;198
21;14 Forschungsprogrammatischer Ausblick;202
22;Literaturverzeichnis;203



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