Blazek | Die Mittelalterliche Rezeption Der Aristotelischen Philosophie Der Ehe | Buch | 978-90-04-15413-1 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 117, 442 Seiten, Format (B × H): 165 mm x 236 mm, Gewicht: 907 g

Reihe: Studies in Medieval and Reformation Traditions

Blazek

Die Mittelalterliche Rezeption Der Aristotelischen Philosophie Der Ehe

Von Robert Grosseteste Bis Bartholomäus Von Brügge (1246/1247-1309)
Erscheinungsjahr 2006
ISBN: 978-90-04-15413-1
Verlag: Brill

Von Robert Grosseteste Bis Bartholomäus Von Brügge (1246/1247-1309)

Buch, Deutsch, Band 117, 442 Seiten, Format (B × H): 165 mm x 236 mm, Gewicht: 907 g

Reihe: Studies in Medieval and Reformation Traditions

ISBN: 978-90-04-15413-1
Verlag: Brill


This study considers the medieval reception of Aristotle’s philosophy of marriage, which became known in the Medieval West through the thirteenth century rediscovery of the Nicomachean Ethics, the Politics and the pseudo-Aristotelian Economics, then considered a genuine work of the Stagirite. The author shows in seven case studies how medieval readers interpreted the ideas on marriage contained in these Aristotelian texts, and how they used them to construct their own, mostly theological or philosophical, discourses on marriage. At the core stands a hitherto largely neglected, unedited commentary on the pseudo-Aristotelian Economics of Bartholomew of Bruges (1309). This study is an important contribution to research on the medieval reception of Aristotle, as well as on the history of marriage.
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Weitere Infos & Material


Vorwort
Vorbemerkung

I. Einführung
1. Aristoteles und die Ehe
2. Das Fortleben der aristotelischen Philosophie der Ehe in der Geschichte
3. Inhalt, Methoden und Ziele der Studie

II. Die Ehe im mittelalterlichen corpus aristotelicum
4. Die Entdeckung und Übersetzung aristotelischer Texte zur Ehe im 13. Jahrhundert
5. Hierarchische Freundschaft: die Ehe in Robert Grossetestes Übersetzung der Nikomachischen Ethik und ihren griechischen Kommentaren
6. Ursprung des Staates: Die Ehe in Wilhelm von Moerbekes Übersetzung der Politik
7. Teil der Hausgemeinschaft: Die Ehe in der translatio Durandi der
pseudo-aristotelischen Ökonomik

III. Von theologischer Indienstnahme zu didaktischer Reduktion: Rezeptionsformen und Rezeptionsfunktionen der aristotelischen Texte zur Ehe vom 13. bis ins frühe 14. Jahrhundert
8. Quellen und Gattungen
9. Aristoteles und die Theologie der Ehe: Der Sentenzen-Kommentar des Albertus Magnus (1249)
10. Aristoteles und die Anfänge einer mittelalterlichen Philosophie der Ehe: Alberts erster Kommentar zur Nikomachischen Ethik (1248–1252)
11. Aristoteles und die Bibelexegese: Der Paulinen-Kommentar des Thomas von Aquin (1271–1272?)
12. Aristoteles und die Ehe des Dauphins: Das De Regimine principum des Aegidius Romanus (ca. 1280)
13. Aristoteles und die Gelehrtenehe: Engelbert von Admont und sein Traktat Utrum sapienti competat uxorem ducere (um 1300)
14. Aristoteles’ Ehelehre kompakt: Die Auctoritates Aristotelis des Ioannes de Fonte (um 1300)

IV. Die Rezeption der aristotelischen Ehelehre im Kommentar des Bartholomäus von Brügge zur pseudo-aristotelischen Ökonomik (1309)
15. Der Artes-Magister und sein Kommentar
16. Der Prolog: Verortung und Bestimmung der pseudo-aristotelischen Ökonomik
17. Das Scriptum: Philosophische Hermeneutik des aristotelischen Textes
18. Die Quaestiones: Der Kommentar als Ort einer mittelalterlichen Philosophie der Ehe

V. Die aristotelische Philosophie der Ehe und das mittelalterliche Eheverständnis: eine Schlussbilanz
19. Schlussbilanz

Anhang

Literaturverzeichnis
Personenregister
Sachregister


Pavel Blažek, Ph.D. (2003) at Friedrich-Schiller-Universität Jena, is a Research Fellow at the Institute of Philosophy of the Czech Academy of Sciences in Prague.



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