Ganner / Voithofer / Dahlvik | Rechtstatsachenforschung – Heute Tagungsband 2016 | Buch | 978-3-903122-14-7 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 7, 234 Seiten, GEKL, Format (B × H): 148 mm x 220 mm, Gewicht: 230 g

Reihe: Innsbrucker Beiträge zur Rechtstatsachenforschung

Ganner / Voithofer / Dahlvik

Rechtstatsachenforschung – Heute Tagungsband 2016

Recht & Gesellschaft: Forschungsstand, Perspektiven, Zukunft
Erscheinungsjahr 2016
ISBN: 978-3-903122-14-7
Verlag: innsbruck university press

Recht & Gesellschaft: Forschungsstand, Perspektiven, Zukunft

Buch, Deutsch, Band 7, 234 Seiten, GEKL, Format (B × H): 148 mm x 220 mm, Gewicht: 230 g

Reihe: Innsbrucker Beiträge zur Rechtstatsachenforschung

ISBN: 978-3-903122-14-7
Verlag: innsbruck university press


Die Reihe „Innsbrucker Beiträge zur Rechtstatsachenforschung“ verfolgt das Ziel, die gesellschaftlichen Grundlagen des Rechts und seine tatsächliche Anwendung darzustellen und zu analysieren. Band 7 enthält die Referate der Tagung „Rechtstatsachenforschung – Heute“, die im Oktober 2014 in Innsbruck stattgefunden hat. Dabei handelte es sich zugleich um die Auftaktveranstaltung der im Dezember 2013 neu gegründeten Sektion „Recht & Gesellschaft“ innerhalb der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie. Damit lag aber auch der Schwerpunkt der Tagung auf einem breiten Überblick der einschlägigen Forschungsaktivitäten im deutschsprachigen Raum.

Dies schlägt sich auch in der inhaltlichen Vielfalt der Beiträge nieder. Konkret behandeln die Beiträge folgende Themen: Linda Nell (Münster) präsentiert auf Basis der Systemtheorie methodologische makrohermeneutische Überlegungen zu einer zeitgemäßen Rechtstatsachenforschung. Jochen Link (Freiburg) verbindet Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie. Eva Lohse (Erlangen) zeigt das Potential von Rechtstatsachenforschung bei der Implementation europarechtlicher Normen. Eva Nachtschatt (Kassel) und Alexander Lamplmayr (Linz) stellen ein Forschungsprojekt, das die gesetzgeberischen Prozesse bei der Implementierung der UNCPRD beobachtet, vor. Klaus Starl, Simone Philipp und Isabella Meier (Graz) überlegen, welche Zugangsbarrieren sich bei der Realisierung von Menschenrechten identifizieren lassen. Heinz-Jürgen Niedenzu (Innsbruck) geht ua der Frage nach, wie Normativität als evolutionär neuer Organisationsmodus entstehen konnte. Sigrid Kroismayr (Wien) zeigt empirische Daten zur Auflassung von Volksschulen und bettet sie in den rechtlichen Kontext ein. Robert Rothmann (Wien) präsentiert seine Forschungsergebnisse zu datenschutzrechtlichen Auskunftsanfragen bei Video-

überwachungen als Krisenexperiment. Und schließlich unternimmt Georg Miribung (Bozen) eine Netzwerkanalyse zum Genossenschaftswesen in Südtirol.

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