E-Book, Deutsch, 154 Seiten, eBook
Reihe: Edition Ärztewoche
Hausegger Erfolgreiches Marketing für die Arztpraxis
2007
ISBN: 978-3-211-69775-7
Verlag: Springer Wien
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Verständlich - zielgerichtet - leicht umsetzbar
E-Book, Deutsch, 154 Seiten, eBook
Reihe: Edition Ärztewoche
ISBN: 978-3-211-69775-7
Verlag: Springer Wien
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Zielgruppe
Professional/practitioner
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Aus dem InhaltAllgemeines: Warum Marketing für Ärzte nicht verboten sein kann; Ordinationsmarketing ist mehr als Werbung; Der Marketingprozess; Die Analyse der Ausgangssituation – oder Anamnese ist eine erfolgreiche Behandlung unmöglich; Die Vision – die Zukunft Ihrer Ordination; Ziele.- Die Strategische Planung – Basis zum Erfolg: Die strategische Positionierung Ihrer Ordination – oder –warum soll ein Patient ausgerechnet in Ihre Ordination kommen? Service ist ein mächtiges Instrument im strategischen Portfolio der erfolgreichen Arztpraxis.- So wird Ihre Ordination zur Marke: Marken haben viele Vorteile; Corporate Identity: Das Ordinationsleitbild Erfolgsmotor für Ihre Praxis, Motivation für Sie und Ihre Miarbeiter; So entsteht Ihr wirkungsvolles Ordionationsleitbild; Corporate Design – moderner Schnickschnack oder wichtiges Kommunikationsinstrument?- Kommunikation: Patienten wünschen sich mehr Information; Kommunikation im Umgang mit Patienten – Belangloses Unterhalten oder zielorientierte Kommunikation?
"Patienten wünschen mehr Kommunikation (S. 102-103)
Medizinische Kompetenz ist nicht das einzige Kriterium bei der Arztwahl. Laut einer Studie der Universität Heidelberg ist das Vertrauen in medizinische Werbung größer als jenes in Konsumgüterwerbung. Dies gilt sowohl für die Inhalte der Werbebotschaft als auch für die dahinter stehenden Personen. Internationale Studien haben gezeigt: Der Wunsch der Patienten nach mehr Information ist groß.
Werbemedien für Patienten müssen einen hohen Informationsgehalt aufweisen. Immer mehr Menschen informieren sich z.B. über das Internet: Mit Informationen muss also aufmerksam und sorgfältig umgegangen werden. Nur so lässt es sich vermeiden, dass falsche Hoffnungen geweckt und gerechtfertigte leicht zerstört werden . Qualität und patientengerechte Kommunikation (verständliche Texte, kein Fachchinesisch) sind demnach besonders wichtig.
"Vorallem in Privatpraxen muss Dienstleistung mit einerhervorragenden Behandlung und Service kombiniert werden. In Zeiten des allgemeinen Preisvergleiches müssen die angebotenen Leistungen transparent erläutert und erklärt werden, damit der Patient den Unterschied in der Behandlung erkennt und die vergleichsweisen Mehrkosten akzeptieren kann." (Dr. Johann Reichsthaler, Zahnarzt und Kieferorthopäde in Wien)
Die Studie "Marketing in der Medizin"(MiM) der Universität Heidelberg veranschaulicht, dass beispielsweise der Informationsgehalt von Internetseiten und Broschüren für Patienten erhebliche Defizite aufweist. Internetseiten sind in ihrem Informationsgehalt den gedruckten Broschüren sogar weit unterlegen.
Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur aktiven Kommunikation mit Patienten, Interessenten und dem Praxisumfeld. Dazu zählen unter anderen Berichte über die Neueröffnung einer Arztpraxis oder neue Behandlungsmethoden. Auch Patientenfolder, die Sinn und Methode der Behandlungen patientengerecht erklären und darstellen, bieten zweifelsfrei Information und haben gleichzeitig einen Werbeeffekt.
"Nach Ordinationseröffnung ist eine Aussendung zwecks Bekanntmachung ein, must, ebenso halte ich eine professionelle Internetpräsenz für essentiell - aber keine, Wischwaschi-Site. Die Leute wollen 1:1 wissen, wer man ist und welche Behandlungsschwerpunkte man bietet. Erwartet wird eine kompetente und verständliche Erklärung des medizinischen Angebotes. Und nicht zu vergessen: Ein durchdachtes und abgestimmtes Corporate Design vermittelt Kompetenz und sollte nicht das Resultat eines Grajikgrundkurses sein." (Dr. Bernd Gmeinhard, Dermatologe, hat 2004 in Wien seine eigene Praxis eröffnet)."