Heise | CORONA: das SYNDROM. | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 156 Seiten

Heise CORONA: das SYNDROM.

Über Grenzen, vergeben und schützen.
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7568-0327-9
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Über Grenzen, vergeben und schützen.

E-Book, Deutsch, 156 Seiten

ISBN: 978-3-7568-0327-9
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Das Thema Corona wird derzeit sehr kontrovers diskutiert. Ein Viertel tritt als Verfechter von Impfungen und Kontrolle auf, ein Viertel hat eine sehr kritische bis gegenteilige Meinung. Die restliche Hälfte, welche sich dazwischen bewegt, überlegt sich im Moment oft: Was soll das Impfen, wenn man trotzdem Corona bekommt und alle diesbezüglichen Angaben immer fragwürdiger werden. Um die Gesellschaft mit ihren gegensätzlichen Standpunkten wieder zu versöhnen, braucht es Aufklärung sowohl über die Fakten als auch über die Emotionen. Nur so können wir, Fehler vergebend aber wissend, wie wir uns schützen, in eine bessere Zukunft kommen.

Privatdozent Dr.med. Dr.phil. Thomas Heise ist Kulturwissenschaftler wie auch praktischer Arzt, Psychiater sowie Psychotherapeut und arbeitet nach Chefarzttätigkeit in eigener Praxis mit einem ganzheitlichen Ansatz inklusive Naturheilverfahren und TCM. Er ist Gründer und Herausgeber der Fachbuchreihe "Das transkulturelle Psychoforum" mit 20 Bänden. Autor von "Chinas Medizin bei uns" und "Kulturen der Menschheit: Woher und wohin? Transdisziplinäre Perspektiven unserer Vergangenheit".

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1. Coronas kommen und gehen, darf unser Gesundheitssystem so bleiben?
Unsere Gesundheit ist wie die Krankheit eine Ware geworden, die zunehmend digitalisiert in Erscheinung tritt. Diese bewegt sich in dem Spannungsfeld der Menschen und Bürger, Ärzten mit Pflegepersonal und zwar sowohl an Universitäten und öffentlichen wie auch privaten Krankenhäusern sowie den ambulanten Arztpraxen, den Standesorganisationen, den Krankenkassen und kassenärztlichen Vereinigungen, den Pharmafirmen und Apotheken, der Politik bis zu dem Gesundheitsminister, sowie den Instituten wie dem Robert-Koch-Institut (RKI) und der ständigen Impfkommission (STIKO), wobei letztere erst seit Corona bekannter wurden. Jede der genannten Gruppierungen hat definitiv ihre eigenen Interessen, die sie nur zu gerne als die gleichlautenden Interessen einer anderen Partei, nämlich besonders der Mitbürger, verkauft. Eigentlich gehören noch weitere Gruppen dazu, welche unsere Gesundheit beeinflussen, wie die Ministerien der Landwirtschaft mit der Ernährung, Umwelt mit den Giften, Rente mit der sozialen Armut, Energie mit dem E-smog ... was aber nicht hier, sondern in dem Ergänzungsband behandelt wird, wo auch noch sehr viel mehr zum Gesundheitssystem gesagt wird. Ich lernte in der Schule noch, dass der Staat Steuern kassiert, um dann für die Infrastruktur, das Gesundheitswesen, die Renten und die Bildung zu sorgen. Ich lasse das so stehen, um hier nicht wieder16 wie bei einer früher angedachten kleinen Einleitung mit weiteren hunderten von Seiten auszuufern. Die Schwierigkeit ist, dass man diese komplexen Themen von verschiedenen Seiten her angehen muss, was in der heutigen Diskussion sowie den Massenmedien oft vermisst wird. Wohltäter der Menschheit wurden seit Jahrhunderten sehr selten gesichtet. Nachdem die kollektivistischen Gesellschaften traditionellen Stils am Aussterben sind und zunehmend einer individualistischen bis egoistischen, kapitalistischen Haltung Platz gemacht haben, wird die Situation zunehmend gefährlich. Denn damit einher geht die Geisteshaltung, dass niemand mehr für seine Fehler oder Missetaten die Verantwortung übernehmen will oder muss. Und nur aus dieser Gemengelage ist erklärbar, was manche industriellen Zweige in den letzten Jahrzehnten der Menschheit – denn so ist das Resultat der Globalisierung, dass es nicht mehr kleinere Gruppen oder nur Länder betrifft – zumuteten und erklärtermaßen noch weiter zumuten wollen. Um was geht es? Sie haben es längst erraten: ums liebe/böse Geld, denn: dosis facit venenum. So heißt es konsequenterweise eigentlich: zu wenig davon ist schlecht, ein Mittelmaß ist gut und zu viel verdirbt den Charakter. – Wie wahr! Nun kommen wir gleich zu Beginn zum kritischen Punkt: Geld wofür? Leider muss hier sehr oft die Antwort lauten: Geld für die Krankheit und gegen unsere Gesundheit. Denn es erscheint logisch: an der Krankheit verdienen viele, und wir verlieren dabei leider oft die Gesundheit noch mehr. Umgekehrt: verdienen an der Gesundheit nicht viele und wir verlieren die Krankheit. Was wollen wir? Chefärzte von Krankenhäusern werden entlassen, wenn sie mehr nach gesundheitlichen als nach sogenannten wirtschaftlichen Aspekten vorgehen, in öffentlichen wie in privaten Einrichtungen, ich weiß das. Goetzsche will einfach nicht glauben, dass die Pharmaindustrien, wie von diesen in die Welt gesetzt, unsere kollegialen und fairen Partner in der Krankheitsbekämpfung sind. Jeder, der etwas produziert, muss und will das verkaufen. Im Kapitalismus will er besser verkaufen als sein Konkurrent und mehr als gestern und das ständig wachsend auf ewig. Früher diente der Turmbau von Babel als abschreckendes Beispiel. Das ist lange vorbei. Und jede Fairness hat ausgedient, wenn es um solche Summen geht wie heute, die manche Länderbudgets in den Schatten stellen. Da zählen Menschenleben nichts mehr. Unglaublich, aber wahr und von Goetzsche und Kennedy, um nur zwei zu nennen, auf hunderten von Seiten juristisch haltbar bewiesen. Wir werden im Folgenden immer wieder auf die Recherchen dieser beiden mit entsprechenden Quellenangaben verweisen. Mit seiner Wahl zwischen einem gesunden Lebensstil oder krankheitsfördernden Verhaltensweisen ist der Mensch zur Ware geworden und zum größten Objekt der Begierde für BIG-Techno, BIG-Pharma und andere. Aber da stellt sich die Frage, was ist gesund? Was die anderen mir soufflieren und einreden wollen, oder was ich selbst mühsam erfühlend und die Traditionen filternd herausfinde? Goetzsche erinnert an die schon wieder fast vergessene Geschichte des Thalidomid, welches als Contergan zum besseren Schlaf eingesetzt bei vielen Schwangeren danach zum Alptraum werden sollte. Grünenthal bedrohte einen Arzt, der 14 seltenste Geburtsfehler entdeckte mit rechtlichen Schritten und verschickte Briefe an etwa 70000 Ärzte, in denen sie wider besseren Wissens von über 2 000 schwersten Fällen von Nervenschäden immer noch die Unbedenklichkeit des Medikaments propagierte. Der Anwalt hatte 1965 große Schwierigkeiten, gegen den Hersteller Astra kompetent aussagende Experten zu finden. In Deutschland wagte es die Firma zu argumentieren, dass der Fetus, welcher noch kein Mensch sei, keine Rechte habe. Man könne ihn schädigen, ohne gegen Gesetze zu verstoßen. In einem Vergleich wurden 11000 Dollar für jedes missgebildete Baby gezahlt, ohne dass jemand verurteilt wurde oder die Verantwortung übernahm. In Großbritannien dauerte die politische Zensur 16 Jahre, bis die belastenden Beweise, welche die Sunday Times gesammelt hatte, aber nicht drucken durfte, schließlich veröffentlicht wurden, da der Europäische Gerichtshof eingeschaltet wurde. Leider dauert dies Gebaren der Pharma-Industrie bis heute an. 2008 entschied die FDA, dass für Zulassung von Präparaten in den USA die klinischen Studien im Ausland nicht mehr der Deklaration von Helsinki entsprechen müssen. Darauf wurden orale Empfängnisverhütungsmittel in Puerto Rico, Haiti und Mexiko getestet, bevor in den USA arme Immigranten beglückt wurden. Wegen Pfizers oft tödlich endender Meningitis-Studie in Nigeria (s. u.) widerrief dann das amerikanische Bundesberufungsgericht die Entscheidung der FDA.17 Peter Goetzsche, Master in Biologie und Chemie, Facharzt für Innere Medizin, war am Rigshospitalet in Kopenhagen Professor für klinisches Forschungsdesign und Analyse. Mehr als 300 Artikel veröffentlichte er, und über 15 000-mal wurden seine wissenschaftlichen Arbeiten zitiert. In seinen Büchern resümiert er seine Erfahrungen als Scheitern eines Systems und beschreibt die dunklen Seiten der Pharmaindustrie, wie Medikamente von ihr entdeckt, produziert, vermarktet, kontrolliert und überwacht werden. Dabei sieht er in ihren kriminellen Strukturen große Ähnlichkeit mit der Mafia. Untertitel in einem seiner Bücher über die unlauteren Handlungen der Pharmariesen, Stand 2013, geben schon alleine durch die Überschriften eine Vorstellung über die Ungeheuerlichkeiten, die sich dahinter verstecken: „1. Pfizer war 2009 bereit, 2,3 Milliarden Dollar zu zahlen.“ „2. Novartis war 2010 bereit, 423 Millionen Dollar zu zahlen.“ „3. Sanofi-Aventis war 2009 bereit, wegen Betrug mehr als 95 Millionen Dollar zu zahlen.“ „4. GlaxoSmithKline war 2011 bereit, 3 Milliarden Dollar zu zahlen.“ „5. AstraZeneca war 2010 bereit, wegen Betrug 520 Millionen Dollar zu zahlen.“ „6. Roche überredet Regierungen, Tamiflu-Vorräte anzulegen“, was zu einem Verlust von vielen Milliarden in vielen Ländern führte. „7. Johnson & Johnson zahlte 2012 Geldbußen von über 1,1 Milliarden Dollar.“ „8. Merck zahlte 2007 wegen Betruges 670 Millionen Dollar.“ „9. Eli Lilly zahlte 2009 mehr als 1,4 Milliarden Dollar wegen illegaler Vertriebsmethoden“. „10. Abbott zahlte 2012 wegen Betruges 1,5 Milliarden Dollar.“18 Soweit zu den Pharmafirmen, mit denen wir es auch in der Corona-Zeit zu tun hatten. Dass solche Beträge bei dem Geschäftsmodell der Pharmaindustrie völlig einkalkuliert sind und folglich aus der Portokasse bezahlt werden, ist bei den ungeheuren Gewinnspannen natürlich klar. Goetzsche beschreibt akribisch in mehreren Büchern seine ungeheuerlichen Erfahrungen mit verschiedensten Medikamenten unterschiedlicher Hersteller, auf die wir hier nicht eingehen können. Aber wir sollten das im Kopf behalten, wenn wir hier tiefer in die Materie eindringen. Es ist jetzt somit besser zu verstehen, wenn er sagt, dass wir an zwei selbstgemachten Seuchen leiden, nämlich dem Tabak und den verschreibungspflichtigen Medikamenten, denn letztere seien die dritthäufigste Todesursache nach den Herzkrankheiten und KrebsAngesichts der Ereignisse der letzten Jahre war es nun an der Zeit sich auch speziell mit dem Gebiet der Infektiologie inklusive der Virologie zu beschäftigen, sowohl vom Inhaltlichen her wie auch vom Formellen und dem Umgang damit, was dann direkt mit dem Gesundheitssystem und der Politik zu tun hat. Die Verknüpfungen unseres Gesundheits- oder sollten wir eher sagen Krankheitssystems werden in einem Parallelband behandelt, der auch bei allgemeinen Fragestellungen und besonders mit naturheilkundlichen Darstellungen und Tipps weiterhilft, um quasi eine...



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