Heuss | Basler Polizei | Buch | 978-3-7965-3545-1 | sack.de

Buch, Deutsch, 519 Seiten, Format (B × H): 206 mm x 277 mm, Gewicht: 2180 g

Heuss

Basler Polizei

1816–2016
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7965-3545-1
Verlag: Schwabe Basel

1816–2016

Buch, Deutsch, 519 Seiten, Format (B × H): 206 mm x 277 mm, Gewicht: 2180 g

ISBN: 978-3-7965-3545-1
Verlag: Schwabe Basel


Die Entwicklung der Polizei – ein Stück Basler Geschichte

Nach der Französischen Revolution haben sich die Kantone neu organisiert und vor allem

auf dem Gebiet der Sicherheit neu strukturiert und verstärkt. So wurden ab 1803

in allen Kantonen unter einheitlicher Führung Kantonspolizeien aufgestellt, um den

Kampf gegen Vaganten, Gauner- und Bettlerbanden aufzunehmen. Basel war der letzte

Kanton, der 1816 eine neue Polizeiorganisation einführte. An die Spitze der Kantonspolizei

wurde ein mit weitgehenden Kompetenzen ausgestatteter Polizeidirektor gestellt.

Bis 1832 wurden in der Stadt zwei Polizeiposten mit 14 Landjägern, in den Landbezirken

19 Posten mit 27 Landjägern eingerichtet. Die Kantonstrennung im Jahre 1833

war für die Basler Polizei ein traumatisches Erlebnis, die Landjäger mussten in die Stadt

flüchten, Polizeidirektor und Polizeichef wurden von den Anfeindungen krank und

starben. Ein völliger Neuaufbau der Polizei wurde notwendig.

1856 übernahm die Kantonspolizei endgültig die Aufgaben der aufgelösten Standestruppe,

insbesondere den Dienst unter den sieben Stadttoren. Die Bevölkerungszunahme

in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die dadurch notwendige ‘Entfestigung’ der Stadt verlangten nach Sicherheit, auch in den Aussenquartieren. Zwischen 1847 und 1866 wurden 13 neue Polizeiposten

eingerichtet. Parallel zur Bevölkerungsentwicklung nahm auch der Personalbestand bei der Polizei zu. Bis heute

gab es aber immer zu wenig Polizisten, weshalb laufend nach Lösungen gesucht werden

musste, die stets grösser werdenden Aufgaben in Einklang mit dem Personalbestand

zu bringen. Dies erfolgte durch vielfältige organisatorische Massnahmen, unter anderem

durch die Anstellung von Schutzmännern (zwischen 1863 und 1935), welche zur Aufbesserung ihres kärglichen Auskommens den Nachtdienst der Polizei verstärkten. In den letzten 25 Jahren ist eine Entwicklung

weg von der Dezentralisierung hin zur Spezialisierung und Professionalisierung

der Polizeiarbeit zu verzeichnen.

Nebst der Darstellung der Verantwortlichen an der Spitze der Polizei – politisch wie polizeilich – werden auch die Entwicklung von Uniformen, Waffen, Fahrzeugen, Geräten und Einsatzmaterial sowie die sozialen

Fortschritte der letzten 200 Jahre beleuchtet.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Heuss, Robert
Der Autor
Robert Heuss, geb. 1945, promovierter Jurist, trat
nach seinem Studium in Basel im Jahr 1970 ein
Volontariat beim Polizeikommando an. 1973 wurde
er zum Polizeihauptmann gewählt, war Abteilungsleiter
und ab 1981 Stabschef. Nach 23 Jahren
Polizeidienst – zuletzt als Stellvertreter des Polizeikommandanten
– wurde er zum Staatsschreiber
gewählt und damit zum Bindeglied zwischen
Regierung, Parlament und Verwaltung.

Robert Heuss, geb. 1945, promovierter Jurist, trat nach seinem Studium in Basel im Jahr 1970 ein Volontariat beim Polizeikommando an. 1973 wurde er zum Polizeihauptmann gewählt, war Abteilungsleiter und ab 1981 Stabschef. Nach 23 Jahren Polizeidienst – zuletzt als Stellvertreter des Polizeikommandanten – wurde er zum Staatsschreiber gewählt und damit zum Bindeglied zwischen Regierung, Parlament und Verwaltung.



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