Hoßfeld | Geschichte der biologischen Anthropologie in Deutschland | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 573 Seiten, E-Book-Text

Hoßfeld Geschichte der biologischen Anthropologie in Deutschland

Von den Anfängen bis in die Nachkriegszeit
überarbeitete und aktualisierte Auflage
ISBN: 978-3-515-11239-0
Verlag: Franz Steiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Von den Anfängen bis in die Nachkriegszeit

E-Book, Deutsch, 573 Seiten, E-Book-Text

ISBN: 978-3-515-11239-0
Verlag: Franz Steiner
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Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Uwe Hoßfeld schreibt erstmals die Geschichte der biologischen Anthropologie in Deutschland: vom ersten Treffen deutscher Anthropologen 1861 in Göttingen bis in die Nachkriegszeit. Hoßfeld entwirft eine Gesamtperspektive, zeigt aber ebenso auf, in welcher speziellen Weise die Universität Jena über den Zoologen Ernst Haeckel hinaus für die Etablierung des Fachs im deutschen Sprachraum unter verschiedenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bedeutsam war – und inwieweit sich in der Konturierung der biologischen Anthropologie nach 1900 bereits die weitere Entwicklung des Fachs im "Dritten Reich" abzeichnete. Ein abschließendes Kapitel führt über den Nationalsozialismus hinaus bis hin zur Darstellung der Rezeption der so genannten "zweiten darwinschen Revolution" (Synthetischer Darwinismus).

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1;Vorwort zur zweiten Auflage;10
2;Vorwort zur ersten Auflage;14
3;Inhalt;18
4;1. Einführung;22
4.1;1.1 Grundansatz;22
4.2;1.2 Forschungsstand zur Geschichte und Theorie der biologischen Anthropologie;24
4.3;1.3 Definition und Periodisierungen;32
4.4;1.4 Zum Aufbau der Arbeit;35
5;2. Wesen und Methoden der (biologischen) Anthropologie;38
5.1;2.1 Historie und Terminologie;38
5.2;2.2 Inhalte, Gliederung, Stellung, Bedeutung und Hauptfachrichtungen;49
5.3;2.3 Zusammenfassung;56
6;3. Die Situation vor Darwin;59
6.1;3.1 Ausgangslage;60
6.2;3.2 Die Zeit der Aufklärung;64
6.3;3.3 Anfänge der Paläoanthropologie;85
7;4. Der Beginn einer biologischen Anthropologie im 19. Jahrhundert;88
7.1;4.1 Karl Ernst von Baer als Anthropologe;89
7.2;4.2 Das Göttinger Anthropologen-Treffen 1861;97
8;5. Die Internationale der biologischen Anthropologen;102
8.1;5.1 Deutschland – von Ernst Haeckel bis zu Ludwig Büchner;102
8.2;5.2 England – von James Cowles Prichard bis zu Charles Darwin;120
8.3;5.3 Italien – von Paolo Mantegazza bis zu Filippo de Filippi;137
8.4;5.4 Frankreich – von Jean-Baptiste de Lamarck bis zu Paul Broca;139
8.5;5.5 Ausblick auf die Internationale;145
9;6. Ernst Haeckel als Anthropologe;148
9.1;6.1 Von der Generellen Morphologie (1866) bis zu Unsere Ahnenreihe (1908);148
9.2;6.2 Ernst Haeckel und der Antisemitismus;172
9.3;6.3 Darwinismus und Paläoanthropologie – ein Exkurs;176
10;7. Zur Institutionalisierung der (biologischen) Anthropologie;182
10.1;7.1 Impulse für die Anthropogeneseforschung in Deutschland;182
10.2;7.2 Die Institutionalisierung der Anthropologie in anderen Ländern;188
10.3;7.3 Ausblick;195
11;8. Aufstieg und Fall bis zur zweiten darwinschen Revolution;197
11.1;8.1 Biologische Anthropologie um 1900 unter dem Einfluß aus Zürich und München;197
11.2;8.2 Popularisierung der biologischen Anthropologie und Tendenzen des Übergangs;205
11.3;8.3 Sozialdarwinismus, Eugenik, Rassenhygiene und Rassenkunde;211
12;9. Von der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus – Fallbeispiel Jena;223
12.1;9.1 Eine Universität mit Tradition im Wandel;224
12.2;9.2 Biowissenschaften im Dritten Reich – Sonderwege an der Salana;229
12.3;9.3 Finanzen – Regionale und nationale Netzwerke der Kooperation;301
12.4;9.4 Rassige Intrigen und Konflikte;306
12.5;9.5 Resümee;316
13;10. Biologische Anthropologie und Evolutionsbiologie im Dritten Reich;321
13.1;10.1 Das Sammelwerk Die Evolution der Organismen (1943);322
13.2;10.2 Ausgewählte Zeitschriften;334
13.3;10.3 Zusammenfassung;390
14;11. Tendenzen und Strömungen der biologischen Anthropologie nach 1945;393
14.1;11.1 Protagonisten einer biologischen Anthropologie – Kontinuitäten;395
14.2;11.2 Fallbeispiele für Alternativen – Diskontinuitäten;413
14.3;11.3 Institutioneller Neubeginn nach 1945;417
14.4;11.4 Biologische Perspektiven der Hominidenevolution im 20. Jahrhundert;437
14.5;11.5 Biologische Anthropologie, Evolutionstheorie und zweite darwinsche Revolution;441
14.6;11.6 Anthropologisches Schrifttum;471
14.7;11.7 Zur Entwicklung der anthropologischen Teilgebiete;479
14.8;11.8 Rückblick auf zwei Jahrhunderte;486
15;12. Epilog;490
16;13. Bibliographie;496
16.1;Archivquellen;496
16.2;Bücher und Artikel;496
16.3;Zeitschriften;563
16.4;Abkürzunge;564
17;14. Register;565


Hoßfeld, Uwe
Uwe Hoßfeld, Studium der Biologie, Wissenschaftsgeschichte, Sportwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Indonesistik. 1996 Promotion mit einer Arbeit zur Biologiegeschichte. 1996 Stipendiat am Lehrstuhl für Ethik in den Biowissenschaften in Tübingen. 1997 Stipendiat der Volkswagen-Stiftung am Institut für Wissenschaftsgeschichte in Göttingen. 1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ernst-Haeckel-Haus der Universität Jena. 2002 wissenschaftlicher Assistent in der Senatskommission „Aufarbeitung der Jenaer Universitätsgeschichte im 20. Jahrhundert“. 2003 Habilitation in Geschichte der Naturwissenschaften.

Seit 2006 Leiter des Bereichs Biologie-Didaktik an der Universität Jena.



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