Buch, Deutsch, 255 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 242 mm, Gewicht: 465 g
Wissensmodellierung im IBM Deutschland LILOG-Projekt
Buch, Deutsch, 255 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 242 mm, Gewicht: 465 g
Reihe: Subreihe Künstliche Intelligenz
ISBN: 978-3-540-55306-9
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Grundlage dieses Buches bildet die Wissensbasis des
LILOG-Systems als integraler Bestandteil der zweiten
prototypischen Implementierung eines textverstehenden
Systems, die im Wissenschaftlichen Zentrum der IBM
Deutschland GmbH in Kooperation mit mehreren Universit{ten
realisiert wurde. Die bei der Entwicklung der Wissensbasis
getroffenen Modellierungsentscheidungen werden dokumentiert
und in ihrem Zusammenhang mit anderen Komponenten des
Systems, insbesondere den Modulen f}r die sprachliche
Analyse und Generierung, betrachtet. Besonderes Augenmerk
gilt jeweils der Verkn}pfung von Alltagswissen mit
sprachlichem Wissen und der Benutzersicht auf logikbasierte
Formalismen.
Ziel ist es, einen Beitrag zu leisten zu
erfahrungsgest}tzten und theoriegeleiteten
Entwurfsprinzipien f}r Wissensbasen. Die verschiedenen
Aufs{tze lassen sich vier Bereichen zuordnenund
besch{ftigen sich mit }bergreifenden Aspekten der
Wissensmodellierung, mit Bez}gen zur sprachlichen Oberfl{che
und zu Inferenzen im System, sowie mit Aspekten der
Entwicklung und Verwaltung von Wissensbasen. Die erreichte
hohe Vernetzung der interdisziplin{ren Diskussion spiegelt
sich in wechselseitigen Bezugnahmen und Kommentaren der
Autoren wider.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
I. Aspekte der Wissensmodellierung in natürlichsprachlichen Systemen.- Die Modellierung der LEU/2-Wissensbasis im Überblick.- Linguistische vs. konzeptuelle Aspekte der LILOG-Ontologie.- Kommentar zu E. Lang.- Wissensrepräsentation, naive Theorien und sprachverstehende Systeme.- II. Wissensmodellierung und sprachliche Oberfläche.- Motivation einer Ontologie aus linguistischer Perspektive — 3 Fallstudien aus LEU/2.- Linguistic Knowledge and Knowledge of the World: Comments on C. Maienborn’s Paper.- Kommentar zu C. Maienborn.- Kommentar zu den Beiträgen von C. Maienborn und B. Geurts.- Die LILOG-Ontologie aus Generierungssicht.- Linking Linguistic and Extra-Linguistic Information in Generation.- III. Wissensmodellierung und Inferenzen.- Empirical Methods for “Ontological Engineering” — Case Study: Objects.- Verarbeitung von LLILOG — Theorie und Praxis oder Was kann man noch besser machen bei der Verarbeitung von LLILOG?.- Kommentar zu T. Bollinger.- Erfahrungen mit der Zeitontologie und -axiomatik.- Antwortgenerierung, flexible Wortwahl und elaborative Inferenzen — ein Regelinventar für LEU/2.- Kommentar zu B. Gängler und I. Wachsmuth.- IV. Entwicklung und Verwaltung der Wissensbasis.- Praxisgerechte Verwaltung der Ontologie.- Kommentar zu P. Gerstl.- Vom ersten LILOG-Prototypen zu LEU/2: Zur Entwicklung der Wissensbasen.- Struktur der Wissensbasis in LEU/2.- Dokumentation der Texte.- Anschriften der Autoren.