E-Book, Deutsch, Band 48, 212 Seiten
Koroliov Emotion und Kognition
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-11-031200-3
Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Transformationen in der europäischen Literatur des 18. Jahrhunderts
E-Book, Deutsch, Band 48, 212 Seiten
Reihe: Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung
ISBN: 978-3-11-031200-3
Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Wie verhält sich Emotionalität zu Wissen und Erkenntnis? Wie beeinflussen sie unseren Umgang mit dem Wissen, unsere Orientierung in der Welt? Die hier versammelten Beiträge nähern sich dem 18. Jahrhundert als einer Zeit, die auf diese Fragen originelle und bis heute wegweisende Antworten fand. Behandelt werden Themen wie der Einfluss der Emotionen auf die Wahrnehmung oder die Bedeutung der Narrativität für den Umgang mit Emotionalität bei sich und anderen, für Selbstbeherrschung und -therapie, aber auch Fremdkontrolle und Manipulation.
Zielgruppe
Literaturwissenschaftler, Kulturwissenschaftler, Kognitionsforscher
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Rezeption, literarische Einflüsse und Beziehungen
- Sozialwissenschaften Psychologie Allgemeine Psychologie Kognitionspsychologie Emotion, Motivation, Handlung
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literaturtheorie: Poetik und Literaturästhetik
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literaturgeschichte und Literaturkritik
Weitere Infos & Material
1;Einleitung;7
2;I Empfinden und Erkennen: Historische Auffassungen eines Zusammenhangs;15
2.1;Epistemologisches Wissen über Emotionen in der Tragödienpoetik von Gottsched bis Lessing;17
2.2;Vernunft, Gefühl und Sinne. Zur Verwendung des Begriffs ,cuvstvo‘ bei russischen Autoren des 18. Jahrhunderts;34
2.3;Gefühlte Freiheit? Zum Verhältnis von Sinnlichkeit und Individualität im Sturm und Drang – Herders mystischer Monismus in Vom Erkennen und Empfinden der menschlichen Seele;52
2.4;Glückseligkeit. Kompass und Ziel der Erkenntnis. Wege der Philosophia perennis im russischen Reich des 18. Jahrhunderts und die Emotionen;69
3;II Emotionen und Literatur;83
3.1;II.1 Emotionalisierung der Schriftlichkeit;85
3.1.1;Gefühl und moralisches Handeln in der russischen empfindsamen Erzählung des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts;87
3.1.2;Der Brief als emotionale Kommunikation unter Freunden: Chemnicer, Deržavin, Kapnist und L’vov;95
3.2;II.2 Die Macht des geschriebenen Wortes: Narrative Strategien emotionaler Bewusstwerdung, Kontrolle und Manipulation;111
3.2.1;Radishchev’s Diary of One Week as a Story of Madness;113
3.2.2;Melancholie und Übersicht. Formen und Funktionen der Synopsis bei Karl Philipp Moritz;123
3.2.3;Thinking and Feeling in Russian Women’s Travel Writing during the Long Eighteenth Century: The Case of Varvara Bakunina;138
3.2.4;Verstand und Mit-Gefühl: Zur Dialektik der Aufklärung in Laclos’ Gefährlichen Liebschaften;153
3.2.5;Extreme Gefühle – Zur Subjektkonstitution der Gothic Novel;169
3.3;II.3 What’s the story? Die narrative Basis der Erkennbarkeit von Emotionen;179
3.3.1;How Can the Theory of Cognitive and Emotional Extension Alter What We Find in 18th-Century Literature?;181
3.3.2;Narratives Denken, Emotion und Planen;193
4;Angaben zu den Autoren;210