Buch, Deutsch, Band Band 1, 391 Seiten, Gebunden, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 790 g
Eine Institutionengeschichte der deutsch-sowjetischen Beziehungen 1917–1933
Buch, Deutsch, Band Band 1, 391 Seiten, Gebunden, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 790 g
Reihe: Perspektiven der Wirtschaftsgeschichte
ISBN: 978-3-515-09802-1
Verlag: Franz Steiner
"Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes." Dieser Leitspruch Lenins war eine Grundlage dafür, dass nur wenige Jahre nach der Oktoberrevolution das kapitalistische Unternehmen Siemens Telefonanlagen, Generatoren, elektrische Motoren und zahlreiche weitere elektrotechnische Produkte an den sozialistischen Staat liefern konnte.
Anhand des Fallbeispiels Siemens untersucht Martin Lutz, welchen Stellenwert der Faktor Wirtschaft in den deutsch-sowjetischen Beziehungen zwischen 1917 und 1933 einnahm. Grundlage der Analyse ist ein erweiterter institutionentheoretischer Ansatz, der den Einfluss von Ideologie auf begrenzt rationale Akteure empirisch erfassbar macht. Das Ergebnis zeigt, dass die Wahrnehmung von Unsicherheit und Misstrauen das Sowjetgeschäft von Siemens maßgeblich beeinflussten.
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