Mannheim | Machiavelli - Ein kurzer Überblick über Leben und Werk | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 13 Seiten

Mannheim Machiavelli - Ein kurzer Überblick über Leben und Werk


1. Auflage 2002
ISBN: 978-3-638-13841-3
Verlag: GRIN Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, 13 Seiten

ISBN: 978-3-638-13841-3
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Politische Ideen, Sprache: Deutsch, Abstract: Noch heute sind Niccolò Machiavellis Thesen bei Philosophen wie Politikwissenschaftlern gleichermaßen umstritten. Machiavelli polarisiert – und das macht sein Werk interessant. Seine politischen Überlegungen fanden zu seinen Lebzeiten kaum Beachtung und waren doch bald danach in aller Munde. Die einen sahen in ihm einen Propagandisten tyrannischer Machthaber, den anderen galt er als Feind der Tyrannen, weil er deren unmoralische Praktiken öffentlich bekannt gemacht und so aufgedeckt habe . In jedem Fall, brachte Machiavelli einen neuen Realismus in die politische Diskussion ein und beschrieb die Politik so, wie sie schon lange betrieben wurde. Den Erhalt der Macht mit allen Mitteln machte er zum Ziel – eine Theorie, die schon lange vor ihm zur Praxis geworden war. Doch welche ideellen Ziele strebte Machiavelli an? Stand er wirklich allein auf Seiten der Herrschenden und legitimierte alle Gewalt gegen das niedere Volk? Im Verlauf werden wir sehen, dass Machiavellis Vorschläge differenziert betrachtet werden müssen, um zu erkennen, dass er keineswegs ein Menschenfeind war, sondern versuchte, die Dinge gnadenlos realistisch zu betrachten und daraus seine Schlüsse zu ziehen.

Dem Realisten Machiavelli gegenüber standen und stehen Idealisten und Utopisten, die moralische Ziele für politisches Handeln ausgaben und die Herrscher an Ethik und Religion gebunden sahen. Ein sehr interessanter Vertreter der Utopisten ist Tommaso Campanella, der seine Ideale Illusion mit realen politischen Analysen mischte. So beschrieb er ein fernes Ziel, den „Sonnenstaat“ unter der päpstlichen Herrschaft, konnte aber keine konkreten Handlungsvorschläge zum Erreichen des Ziels machen.

Die lange Tradition des Konflikts zwischen Utopisten und Realisten betrachtet, stellt sich die Frage, mit welchen Theorien „mehr anzufangen“ ist? Abschließend werde ich versuchen, auf diese Frage eingehen.

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