Buch, Deutsch, 289 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 381 g
ISBN: 978-3-531-15642-2
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Die Beiträge des Bandes untersuchen den Medienwandel von frühen europäischen Medienkulturen bis zu aktuellen Formen der Internetkommunikation unter soziologischer, kulturwissenschaftlicher und linguistischer Perspektive. Zwar haben sich die Massenmedien von den Beschränkungen sozialer Interaktionen gelöst, sie weisen dem Publikum aber eine distanzierte, bloß rezipierende Rolle zu. Dagegen eröffnen neue Formen „interaktiver“ Medien gesteigerte Möglichkeiten der Rückmeldung und der Mitgestaltung für die Nutzer. Der vorliegende Band fragt nach der Qualität dieses Medienwandels: Werden Medien tatsächlich interaktiv? Was bedeutet die Interaktivität neuer Medien? Werden die durch neue Medien eröffneten Beteiligungsmöglichkeiten realisiert?
Zielgruppe
Professional/practitioner
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Medien- und Kommunikationswissenschaften Kommunikationswissenschaften Digitale Medien, Internet, Telekommunikation
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Spezielle Soziologie Mediensoziologie
- Sozialwissenschaften Medien- und Kommunikationswissenschaften Medienwissenschaften Medien & Gesellschaft, Medienwirkungsforschung
Weitere Infos & Material
Einleitung: Der aktuelle Medienwandel im Blick einer interdisziplinären Medienwissenschaft.- Medienwandel als Wandel von Interaktionsformen in frühen europäischen Medienkulturen.- Medienwandel und der Wandel von Diskurstraditionen.- Empirische Untersuchungen zur Produktion von Chat-Beiträgen.- Der Wandel von der Massenkommunikation zur Interaktivität neuer Medien.- Artifizielle Interaktivität. Eine semiotische Betrachtung.- „Ich, Max“ – Kommunikation mit Künstlicher Intelligenz.- ›Open Access‹ - Wandel des wissenschaftlichen Publikationssystems.- „Numerische Inklusion“ – Wie die Medien ihr Publikum beobachten.- Die Infrastruktur der Blogosphäre. Medienwandel als Wandel von Interobjektivitätsformen.- Die Entstehung einer positionalen Struktur durch Konflikt und Kooperation bei Wikipedia: Eine Netzwerkanalyse.- Über die Entstehungsbedingungen von technisch unterstützten Gemeinschaften.