Buch, Deutsch, Band Band 33, 476 Seiten, Gebunden, Format (B × H): 155 mm x 228 mm, Gewicht: 802 g
Die Kultur- und Wirtschaftspolitik der USA in Lateinamerika, 1940–1946
Buch, Deutsch, Band Band 33, 476 Seiten, Gebunden, Format (B × H): 155 mm x 228 mm, Gewicht: 802 g
Reihe: Transatlantische Historische Studien
ISBN: 978-3-515-09009-4
Verlag: Franz Steiner
Die rasante Expansion des NS-Staates im Sommer 1940 verstärkte in den USA die Befürchtung, das Deutsche Reich – das mit Lateinamerika gute Handelsbeziehungen pflegte – könnte auf die westliche Hemisphäre übergreifen und faschistoide Regime stützen.
Präsident Franklin D. Roosevelt rief deshalb das "Office of Inter-American Affairs" ins Leben, das unter der Leitung des Ölmilliardärs Nelson Rockefeller wie keine andere Institution die Beziehungen zwischen den USA und Lateinamerika prägte. Das flexible Netzwerk von Politikern, Unternehmern und Kulturschaffenden agierte als Geheimdienstorganisation, finanzierte Projekte der Gesundheitsversorgung, Nahrungsmittel- und Rohstoffgewinnung. Es nutzte Presse, Radio und Film zur Verbreitung des American Way of Life – wobei Hollywood eine besondere strategische Rolle zukam.
Lateinamerika diente hier als Testfall für ökonomische und kulturpolitische Strategien, die nach 1945 von den USA global angewandt wurden.
Der Autorin wurde für diese Arbeit der
Maria-Schaumayer-Preis verliehen.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Regierungspolitik Kultur-, Wissenschafts- & Technologiepolitik
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Regierungspolitik Wirtschafts- und Finanzpolitik
- Sozialwissenschaften Politikwissenschaft Politikwissenschaft Allgemein Politische Geschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Weltgeschichte & Geschichte einzelner Länder und Gebietsräume Geschichte einzelner Länder Amerikanische Geschichte
- Wirtschaftswissenschaften Volkswirtschaftslehre Wirtschaftspolitik, politische Ökonomie