Reichel Dimensionen der (Un-)Gleichheit

Geschlechtsspezifische Ungleichheiten in den sozial- und beschäftigungspolitischen Debatten der EWG in den 1960er Jahren
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-515-10778-5
Verlag: Franz Steiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Geschlechtsspezifische Ungleichheiten in den sozial- und beschäftigungspolitischen Debatten der EWG in den 1960er Jahren

E-Book, Deutsch, Band Band 23, 273 Seiten, E-Book-Text

Reihe: Studien zur Geschichte der Europäischen Integration / Études sur l’Histoire de l’Intégration Européenne / Studies on the History of European Integration.

ISBN: 978-3-515-10778-5
Verlag: Franz Steiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die 1970er Jahre gelten als Ausgangspunkt der inzwischen weit entwickelten EU-Geschlechterpolitik. Doch bereits in der ersten Integrationsphase (1958–1972) konnten soziale und ökonomische Ungleichheiten aufgrund des Geschlechts thematisiert werden, denn der mit dem Integrationsprojekt verbundene Gleichheitsanspruch beinhaltete bereits eine geschlechterpolitische Dimension.

Ausgehend vom gesellschaftlichen und strukturellen Wandel, dem globalen Gleichheitsdiskurs – vertreten durch die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) – und der institutionellen Entwicklung der EWG zeichnet Kristin Reichel nach, unter welchen Bedingungen das Geschlecht als Kategorie der Problembeschreibung formuliert wurde. Anhand der Kommissionsinitiativen im Bereich Mutterschutz, Frauenarbeit, Berufsbildung und Freizügigkeit zeigt sie die Ambivalenz der Geschlechter- und Familienleitbilder in den Kommissionsinitiativen.

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1;INHALTSVERZEICHNIS;6
2;EINLEITUNG;8
3;I. DIE 1960ER JAHRE WIRTSCHAFTLICHE PROSPERITÄT UND GESELLSCHAFTLICHER WANDEL;32
3.1;1. DER BOOM 1948–1973 – ANNÄHERUNG DER EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT;33
3.2;2. UMBRÜCHE IM GESCHLECHTERVERHÄLTNIS?;40
4;II. SOZIALPOLITIK IN DER REGIONALEN UND INTERNATIONALEN ZUSAMMENARBEIT NACH 1945;60
4.1;1. SOZIALPOLITISCHE BESTIMMUNGEN IM EWG-VERTRAG;61
4.2;2. DIE SOZIALPOLITIK ALS UMKÄMPFTES FELD IN DEN 1960ER JAHREN;65
4.3;3. DIE SOZIALE DIMENSION DER EUROPÄISCHEN INTEGRATION UND DER GLOBALE GLEICHHEITSDISKURS;76
5;III. MUTTERSCHUTZ: EIN FALL FÜR DIE HARMONISIERUNG IN DER EWG?;88
5.1;1. MUTTERSCHAFT ALS SOZIALES RISIKO;89
5.2;2. DIE EMPFEHLUNG ALS MITTEL ZUR ANGLEICHUNG;95
5.3;3. DIE MUTTERSCHUTZDEBATTE IN DEN EWG-GREMIEN;104
5.4;4. DIE MUTTERSCHUTZEMPFEHLUNG IM KONTEXT DER SOZIALPOLITISCHEN DEBATTEN;110
5.5;ZWISCHENFAZIT;118
6;IV. FRAUENERWERBSARBEIT ALS SOZIALES PROBLEM;122
6.1;1. VOM PROTEKTIONISMUS ZUR GLEICHHEIT: FRAUENERWERBSARBEIT ALS THEMA DER ILO;122
6.2;2. FRAUENERWERBSARBEIT AUF DER AGENDA DER EWG;129
6.3;3. DIE „FRAU MIT FAMILIENPFLICHTEN“ IM FOKUS;135
6.4;4. DIE FRAUENARBEITSFRAGE ALS ASPEKT DER BESCHÄFTIGUNGSPOLITIK;154
6.5;ZWISCHENFAZIT;157
7;V. GESCHLECHTERGLEICHHEIT IM KONTEXT DES GEMEINSAMEN MARKTES;160
7.1;1. „GLEICHER LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT“: DIE ERWEITERUNG DES LOHNGLEICHHEITSPRINZIPS;160
7.2;2. CHANCEN(UN)GLEICHHEIT: BERUFLICHE BILDUNG UND GESCHLECHT;163
7.3;3. VON DER LOHNGLEICHHEIT ZUR GLEICHBEHANDLUNG;171
7.4;4. GLEICHBEHANDLUNG HINSICHTLICH DER BERUFSBILDUNG (RICHTLINIE 1976);190
7.5;5. GLEICHBEHANDLUNG IN SYSTEMEN DER SOZIALEN SICHERHEIT (RICHTLINIE 1979);196
7.6;6. ZUR FUNKTION VON EXPERTINNENWISSEN IN DER ENTWICKLUNG DER GLEICHBEHANDLUNGSPOLITIK;199
7.7;ZWISCHENFAZIT;202
8;VI. FAMILIEN- UND GESCHLECHTERLEITBILDER IN DER ARBEITNEHMERFREIZÜGIGKEIT-POLITIK;206
8.1;1. DIE POLITIK DER EWG FÜR WANDERARBEITNEHMER;207
8.2;2. SOZIALPOLITIK ALS FAMILIENPOLITIK?;222
9;SCHLUSSBETRACHTUNG;234
10;DANKSAGUNG;250
11;QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS;252
12;ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS;266
13;ANHANG;268


Reichel, Kristin
Kristin Reichel studierte Geschichts- und Kommunikationswissenschaften in Erfurt, Amiens und Straßburg. Von 2008 bis 2013 Kollegiatin am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Universität Erfurt, im Graduiertenkolleg "Menschenwürde und Menschenrechte".

Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Europäischen Integration, insbesondere der Geschlechter- und Sozialpolitik, Institutionengeschichte, Geschichte Internationaler Organisationen.



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