Ulrich Sommer ist ein Ökologe mit umfangreicher Forschungserfahrung in der Süßwasser- und Meeresökologie. Er begann seine Karriere am Institut für Pflanzenphysiologie der Universität Wien (Österreich), wo er 1977 promovierte. Von 1979 bis 1985 war er Wissenschaftlicher Assistent am Limnologischen Institut der Universität Konstanz, Deutschland. Von 1985 bis 1991 war er als leitender Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Limnologie in Plön, Deutschland, tätig. Von 1991 bis 1994 hatte er eine Professur für Mikrobiologie geologischer Prozesse am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) an der Universität Oldenburg inne. Der Wechsel von Plön nach Oldenburg war mit einer Verlagerung seines Hauptfokus von der Limnologie auf die biologische Ozeanographie verbunden. Im Jahr 1994 wurde er ordentlicher Professor für Meeresbiologie an der Universität Kiel und am Institut für Meeresforschung (IFM), das später Teil des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung wurde. Er ist Autor von ca. 250 peer-reviewed Artikeln in internationalen Fachzeitschriften und mehreren Büchern: Plankton Ecology: Succession in Plankton Communities (1989), Planktologie (1994), Biologische Meereskunde (1. Aufl. 1998, 2. Aufl. 2005) und zusammen mit Winfried Lampert Limnoökologie (1. Aufl. 1997, 2. Aufl. 2007) und zusammen mit Boris Worm Competition and Coexistence (2002). Er ist Herausgeber der internationalen Zeitschrift Marine Biology und Mitherausgeber von Oecologia und Aquatic Sciences.