Uppenbrink | Sanierungsmandate aus Bankensicht: MaRisk – (Problem-)Kreditbearbeitung | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 123 Seiten

Uppenbrink Sanierungsmandate aus Bankensicht: MaRisk – (Problem-)Kreditbearbeitung


1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-95554-131-6
Verlag: HDS-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

E-Book, Deutsch, 123 Seiten

ISBN: 978-3-95554-131-6
Verlag: HDS-Verlag
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Erfolgreich (ver-)handeln mit Finanzinstituten
Mindestanforderung an das Risikomanagement
Es ist für die Geschäftsleitung kleiner und mittelständischer Unternehmen in der Krise eine große Herausforderung, erfolgreich mit Banken und Sparkassen umzugehen. Die meisten Unternehmer und Berater wissen gar nicht, dass für das Kreditgewerbe immer mehr gesetzliche Regelungen und regulative Vorgaben, Auflagen und Kontrollen vorgegeben werden, die es den Banken und Sparkassen schwer machen, grundsätzliche oder weitere Kreditmittel (im Krisenfall) zur Verfügung zu stellen.
Dieses Buch stellt die Prozesse der Kreditvergabe, die Kreditbearbeitung bei der Feststellung von notleidenden Unternehmen, die Intensivbetreuung und die aus Bankensicht zwingend folgende Problemkreditbearbeitung und die damit verbundenen Auflagen und Vorgaben der Kreditinstitute dar und erläutert die Belastungen des Kreditnehmers.
Unternehmer sowie deren Berater wie Rechtsanwälte, Unternehmensberater, Steuerberater, Fachanwälte für Steuerrecht, Wirtschaftsprüfer werden für erfolgreiche Verhandlungen vorbereitet und erfahren:

-Wie man mit dem Kreditinstitut erfolgreich umgeht, um sein Unternehmen oder das Unternehmen des Mandanten erfolgreich mit liquiden Mitteln zu versorgen.
-Wo es Schwierigkeiten gibt und wie man entsprechende Probleme/Missverständnisse so ansprechen kann, dass Banken und Sparkassen das krisenbehaftete Unternehmen nach wie vor mit entsprechenden Kreditmitteln versorgen.

Das Buch hat folgende Inhalte: Einführung in die Mindestanforderung an die Risikovorsorge der Kreditinstitute. Die (eingetretene) Krise. Überleitung in Spezialkreditbereich bzw. Sanierungsabteilung. Um- und Durchsetzung von Sanierungskonzepten aus Bankensicht. Sanierungskredite bergen Haftungsrisiken. Auswahl von externen Sanierungsberatern. Erstellung und Prüfung von Sanierungskonzepten. (Sicherheiten-)Poolbildung zur Sanierungshilfe. (Erfolgs-)Kontrolle der Sanierungsaktivität. Handlungsalternativen zur Beendigung des Engagements. Anfechtungsszenarien aus Bankensicht. Verwalterauswahl. Zu- und Mitarbeit im Gläubigerausschuss. Ablauf eines Insolvenzplanverfahrens. Regelinsolvenzverfahren mit übertragener Sanierung. Strategie bei der Verwertung von Kreditsicherheiten.

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Zielgruppe


Banken, Berater wie Steuerberater, Rechtsanwälte, Unternehmensberater, Fachanwälte für Steuerrecht, Wirtschaftsprüfer.


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Inhaltsverzeichnis
Der Autor. V
Vorwort. VII
Abkürzungsverzeichnis.XIII
I. Einführung in die Mindestanforderung an die Risikovorsorge der Kreditinstitute. 1
1. Allgemeines.1
2. Kreditwesengesetz.4
3. Definition des Kreditnehmers.4
4. Einmalige und laufende Kreditprüfung gemäß den Vorgaben der MaRisk.5
5. Kredite an Immobiliengesellschaften/Besitzgesellschaften.14
6. Kredite an nicht bilanzierende Unternehmer.14
II. Die (eingetretene) Krise.16
1. Allgemeines.16
2. Rechtzeitige Identifizierung und einzuleitende Gegenmaßnahmen.
16
3. Risikoklassifizierungsverfahren definiert Krise und Maßnahmen. 17
4. Kreditgewährung oder -erhaltung bei Unternehmen in der Krise.17
III. Überleitung in Spezialkreditbereich bzw. Sanierungsabteilung.
21
1. Allgemeines. 21
2. Risikoerkennung aus Bankensicht. 21
3. Risikoerkennung – praktische Umsetzung.23
4. Lösungsansätze und Maßnahmen von Banken und Sparkassen in der Praxis.25
5. Bankorganisation und Prozesse der Sanierung.25
6. Bankeninterne Steuerung der Sanierung und Begleitung.26
7. Praxisfall zur Steuerung der Sanierung.26
8. Finanzwirtschaftliche Sofortmaßnahmen.29
9. Vermeidung der Zahlungsunfähigkeit.30
10. Finanzwirtschaftliche Sofortmaßnahmen.33
11. Vermeidung der Überschuldung.35
12. Auswahl der Sanierungsberater.37
IV. Um- und Durchsetzung von Sanierungskonzepten aus Bankensicht. 39
1. Allgemeines.39
2. Risikovorbeugung und Maßnahmen.41
3. Praxisablauf bei Erkenntnis – Risikofall.42
4. Praktische Umsetzung bei Erkenntnis – Ausfallrisiko.43
V. Vorgaben MaRisk und Organisationsstrukturen bei Sanierungen. 46
1. Problemkreditbearbeitung. 46
2. Ablauf und Steuerung des Sanierungsengagements. 47
3. Bankeninterner Sanierungsprozess im Überblick. 50
VI. Sanierungskredite bergen Haftungsrisiken. 51
VII. Auswahl von externen Sanierungsberatern – Hinweise bzw. Vorgaben. 52
VIII. Erstellung und Prüfung von Sanierungskonzepten. 54
1. Allgemeines. 54
2. Prüfung von Sanierungsfähigkeit und Sanierungswürdigkeit. 55
3. Praktische Umsetzung der Prüfung eines Sanierungskonzeptes. 56
IX. (Sicherheiten-)Poolbildung zur Sanierungshilfe. 58
X. (Erfolgs-)Kontrolle der Sanierungsaktivität. 59
1. Allgemeines. 59
2. (Nachfolgende) Prozesse in der Sanierung. 60
3. Sanierungsauswertung in der Praxis. 60
XI. Handlungsalternativen zur Beendigung des Engagements. 62
1. Entscheidungsprozess aus Bankensicht. 62
2. Die grundsätzlichen Insolvenzeröffnungsgründe im Überblick. 63
3. Auswirkung bestehender Kredit- und Sicherheitenverträge bei §§ 270a und 270b InsO. 63
4. Kriminelle Handlung – Manipulation von Geschäftsunterlagen. 64
5. Praktische Herangehensweise bei Fremd- oder Eigenantrag. 65
XII. Anfechtungsszenarien aus Bankensicht. 67
XIII. Verwalterauswahl. 69
1. Einflussnahme durch Gremienbeteiligung. 69
2. Praktische Erwägung bei Insolvenzverwalterauswahl. 70
XIV. Zu- und Mitarbeit im Gläubigerausschuss. 71
XV. Ablauf eines Insolvenzplanverfahrens. 72
1. Sanierungschancen nach Änderung der Insolvenzordnung. 72
2. (Eigenverwaltungs-)Verfahren nur mit Sonderbevollmächtigten der Geschäftsleitung. 72
3. Eigenverwaltung und Insolvenzpläne brauchen Vorlaufzeit. 72
4. Idee und Herkunft des Insolvenzplans. 73
5. Die Einteilung des Insolvenzplanverfahrens. 74
6. Die Planinitiative. 75
7. Die gerichtliche Vorprüfung. 76
8. Planinhalte im Allgemeinen. 77
9. Das Abstimmungsverfahren im Insolvenzplan. 78
10. Die Gläubigergruppenbildung. 78
11. Die endgültige Abstimmung über den Insolvenzplan. 79
12. Das Obstruktionsverbot. 81
13. Die Bestätigung durch das Gericht. 81
14. Schutz einzelner Gläubiger. 82
15. Die Wirkung des Planverfahrens. 82
16. Insolvenzplan als echte Alternative. 83
XVI. Regelinsolvenzverfahren mit übertragener Sanierung – Ablauf und Umsetzung.84
1. Allgemeines. 84
2. Analyse der Handlungsoptionen. 84
3. Übertragene Sanierung in der Insolvenz. 84
4. Interessenkonflikte im Gläubigerausschuss. 86
XVIII. Strategie bei der Verwertung von Kreditsicherheiten. 87
1. Kreditsicherheiten. 87
2. Personal und Realsicherheiten. 87
3. Realsicherheiten oder sogenannte dingliche Sicherheiten. 87
4. Sicherungsvertrag. 88
5. Personalsicherheiten, Bürgschaften und Übernahmeerklärungen. 88
6. Bürgschaften aus dem Familienumfeld. 89
7. Bürgschaften mit kapitalersetzendem Charakter. 90
8. Durchsetzbare Gegenrechte des Bürgen. 91
9. Schuldbeitritt. 92
10. Patronatserklärung. 92
11. Ursprüngliche Übersicherung. 96
12. Nachträgliche Übersicherung. 96
13. Verwertung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Sicherheitenarten. 97
14. Grundschuldbesicherung/-bestellung. 100
15. Pflichten der Sicherungsvertragsparteien. 101
Stichwortverzeichnis. 103


Vorwort
Die gesetzlichen und regulativen Vorgaben wurden für Banken und Sparkassen im Zuge von MaRisk deutlich verschärft, um das Kreditausfallrisiko grundsätzlich zu minimieren. Insbesondere sollen die bankenüblichen Standards in Bezug auf die Prozesse der Kreditvergabe, der Kreditbearbeitung, der bei der Feststellung von Not leidenden Unternehmen einzuführenden Intensivbetreuung und der nachfolgenden Problemkreditbearbeitung sowie der Risikovorsorge sichergestellt werden.
Den Mitgliedern der steuerberatenden, wirtschaftsprüfenden und rechtsberatenden Berufe werden mit Hilfe dieses Buches die Vorgaben von MaRisk näher gebracht, damit sie in der Lage sind, ihren Mandanten in der Praxis und besonders in Zeiten der Krise fundierte Unterstützung bei Verhandlungen mit Kreditinstituten bieten zu können. Speziell die Auswirkung auf die Kreditgewährung (Rückführung/Kündigung) bei Unternehmen in der Krise wird verdeutlicht.
Hagen, im April 2018 Thomas Uppenbrink


Uppenbrink, Thomas
Thomas Uppenbrink, Insolvenzverwalter, Geschäftsführender Gesellschafter der Thomas Uppenbrink & Collegen GmbH, Inhaber der Autax Consilium, geschäftsführender Gesellschafter der Solventum GmbH sowie geschäftsführender Gesellschafter der Pro Economica Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH mit den Tätigkeitsschwerpunkten Insolvenzverwaltung, Unternehmenssanierung, Entschuldungsstrategien und Krisenmanagement. Thomas Uppenbrink ist bei verschiedenen Verbänden und Institutionen als fachkompetenter Partner akkreditiert. Der Autor wird regelmäßig von deutschen Gerichten als Gutachter bei Streitigkeiten zwischen Insolvenzverwaltern und Steuerberatern im Rahmen von Honorarfragen und entsprechenden Anfechtungen beauftragt. Überdies schreibt der Autor regelmäßig Beiträge für Fachzeitschriften und Fachbücher.



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