Weber | Anreizsysteme für die betriebliche Forschung und Entwicklung | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 369 Seiten, eBook

Reihe: Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung

Weber Anreizsysteme für die betriebliche Forschung und Entwicklung


2006
ISBN: 978-3-8350-9121-4
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

E-Book, Deutsch, 369 Seiten, eBook

Reihe: Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung

ISBN: 978-3-8350-9121-4
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
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Thomas Weber entwickelt ein Agency-Modell, das die Wirkung unterschiedlicher Anreize auf Motivation von FuE-Personal systematisch untersucht. Er zeigt, dass intrinsische und nicht-monetäre Anreize effektiver sind als extrinsische und monetäre. Allerdings können kombinierte Anreize und Cafeteriasysteme Vorteile gegenüber einzelnen Anreizen bieten. Neben der Anreizgestaltung erarbeitet der Autor Empfehlungen zur optimalen Zusammensetzung von Teams.

Dr. Thomas Weber promovierte bei Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Brockhoff am Lehrstuhl für Unternehmenspolitik der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar. Er ist als Unternehmensberater bei A.T. Kearney in Frankfurt angestellt.

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1;Inhaltsverzeichnis;8
2;Abbildungsverzeichnis;16
3;Tabellenverzeichnis;22
4;Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen;24
5;Verzeichnis der verwendeten mathematischen Symbole;26
6;Kapitel 1 Einleitung;28
6.1;1.1 Anlass;28
6.2;1.2 Problemstellung und Zielsetzung;33
6.3;1.3 Begriffliche Abgrenzungen;34
7;Kapitel 2 Theoretische Grundlagen der Modellbildung;58
7.1;2.1 Prinzipal- Agenten- Theorie ( PAT);58
7.2;2.2 Theorien der intrinsischen und extrinsischen Motivation;79
8;Kapitel 3 Inhaltliche Grundlagen der Modellbildung;86
8.1;3.1 Bedeutung der Teamarbeit;86
8.2;3.2 Leistungsmessung in FuE;107
8.3;3.3 Anreizsysteme in FuE;126
9;Kapitel 4 Vorbemerkungen zu den Modellen;156
9.1;4.1 Einfluss der theoretischen Grundlagen;156
9.2;4.2 Einfluss der inhaltlichen Grundlagen;158
10;Kapitel 5 Entwicklung von Anreizsystemen für einzelne Mitarbeiter in der betrieblichen FuE;162
10.1;5.1 Grundlagen der Modelle für einzelne Mitarbeiter;162
10.2;5.2 Ein individuelles Modell mit Zeit als Anreiz bei nicht marktlich bewertbaren Projekten;165
10.3;5.3 Ein individuelles Modell mit Ergebnisanteil als Anreiz bei marktlich bewertbaren Projekten;188
11;Kapitel 6 Entwicklung eines Anreizsystems für Teams in der betrieblichen FuE;222
11.1;6.1 Grundlagen der Teammodelle;222
11.2;6.2 Ein Teammodell mit Zeit als Anreiz bei nicht marktlich bewertbaren Projekten;229
11.3;6.3 Ein Teammodell mit Ergebnisanteil als Anreiz bei marktlich bewertbaren Projekten;270
12;Kapitel 7 Schluss;316
12.1;7.1 Zusammenfassung der Modellergebnisse;316
12.2;7.2 Implikationen für das FuE- Management;321
13;Verzeichnis der zitierten Literatur;330

Theoretische Grundlagen der Modellbildung.- Inhaltliche Grundlagen der Modellbildung.- Vorbemerkungen zu den Modellen.- Entwicklung von Anreizsystemen für einzelne Mitarbeiter in der betrieblichen FuE.- Entwicklung eines Anreizsystems für Teams in der betrieblichen FuE.- Schluss.


1.2 Problemstellung und Zielsetzung (S. 6)

Auf Basis des vorangegangenen Abschnitts ist die Problemstellung durch drei Faktoren gegeben:

(1) FuE ist als wichtige Unternehmensfunktion erkannt, deren Effekte auf Erfolgsvariablen des Unternehmens maßgeblich von der Motivation des FuE-Personals bestimmt werden, im Interesse des Zielsystems des Unternehmens tätig zu sein. Es ist die Aufgabe eines Anreizsystems, diese Motivation zu erzeugen und zu erhalten.

(2) Hinsichtlich der tatsächlichen Bestimmungsfaktoren der Motivation von FuE-Personal existiert eine Vielzahl von Untersuchungen, die teilweise widersprüchliche Ergebnisse zeigen und aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen stammen. Empfehlungen für die Gestaltung eines Anreizsystems in FuE basieren dabei auf qualitativen und empirischen Studien, die sich mit Aspekten einzelner Anreize, Arbeitssituationen und Kontrollmöglichkeiten in FuE auseinander setzen.

(3) Es fehlt eine Arbeit, die die existierende Literatur zu einer einheitlichen Perspektive vereint und klare normative Aussagen aus der Fülle bestehender Untersuchungen gewinnt.

Diese Arbeit nimmt sich der geschilderten Situation an und befasst sich in zwei Teilen mit folgenden zwei Zielsetzungen:

(1) Die bestehende Literatur zur Erstellung eines Anreizsystems in FuE wird in drei Schritten unter Herausarbeitung der wesentlichen Erkenntnisse zusammengefasst. Diese drei Schritte sind Analyse von Teams als Arbeitssituation von FuE-Personal und Analyse von Kontroll- und Leistungsmessungssystemen sowie von Bedürfnissen und Anreizen. Leistungsmessung und Anreize sind hierbei die zwei Elemente eines Anreizsystems (Kapitel 3).

(2) Auf Basis einer angenommenen Produktionsbeziehung von FuE werden formal Wirkungen zweier umfassender Anreizkategorien auf Motivation und Produktivität von FuE-Personal individuell und in Teams gezeigt und normative Empfehlungen zur Gestaltung eines Anreizsystems abgeleitet (Kapitel 5 und Kapitel 6). Die Arbeit bedient sich zur Realisierung der zweiten Zielsetzung des Modellrahmens der Prinzipal-Agenten-Theorie (PAT).

Die Anwendbarkeit dieses Rahmens auf das zugrunde liegende Problem sowie die relevanten theoretischen Grundlagen für die Modellbildung werden in Kapitel 2 hergeleitet. Die Berechtigung der Anwendbarkeit ist dabei unstrittig: „Topics such as innovation and settings such as technology-based firms are particularly attractive because they combine goal conflict between professionals and managers, risk, and jobs in which performance evaluation is difficult.

1.3 Begriffliche Abgrenzungen

Das Thema der vorliegenden Arbeit verbindet Theorien menschlichen Verhaltens in Organisationen mit Aspekten des FuE-Managements. Zum Verständnis der weiteren Schritte und der Modellbildung sind eine Reihe elementarer Begriffe aus beiden Forschungsbereichen zu erläutern und zu definieren. Dies ist insbesondere deshalb notwendig, well alle Begriffe facettenreich sind und daher in der Literatur auf vielfältige Weise beschrieben werden.

Damit dient dieser Abschnitt der Gewinnung eines einheitlichen Verständnisses der Bausteine der Arbeit. Zunächst werden die grundlegenden Begriffe von Motivation und Anreizsystemen und der Leistungsmessung aus dem Bereich der Motivationstheorien definiert. Sodann folgt die Definition der Begriffe Innovation, Kreativität und FuE als grundlegende Elemente des FuE-Managements. Die Verbindung der zentralen Begriffe der Arbeit ist in Abbildung 1.1 dargestellt.

Es wird gezeigt, dass FuE-Personal in Projekten innerhalb der FuE Innovationsprozesse auslöst, wobei der Ursprung der FuE-Tätigkeit in kreativer Leistung liegt. Grundlage des Handels ist die Motivation des FuE-Personals, die durch die Auswahl geeigneter Anreize gelenkt wird. Die Leistungsmessung bewertet einen Leistungsindikator der FuE-Tätigkeit und bildet die Grundlage der Anreizgewährung, die wiederum eine Verhaltenssteuerung im Sinne der Erreichung von Innovationszielen bewirken soll. Leistungsmessung und Anreizgewährung sind Instrumente des DuE Managements, mit denen im Rahmen der FuE Technologieziele realisiert werden sollen.


Dr. Thomas Weber promovierte bei Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Brockhoff am Lehrstuhl für Unternehmenspolitik der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar. Er ist als Unternehmensberater bei A.T. Kearney in Frankfurt angestellt.



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