Weisenborn / Woller | Liebe in Zeiten des Hochverrats | Buch | 978-3-406-71422-1 | sack.de

Buch, Deutsch, 298 Seiten, gebunden, Format (B × H): 139 mm x 217 mm, Gewicht: 525 g

Weisenborn / Woller

Liebe in Zeiten des Hochverrats

Tagebücher und Briefe aus dem Gefängnis 1942-1945
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-406-71422-1
Verlag: C.H.Beck

Tagebücher und Briefe aus dem Gefängnis 1942-1945

Buch, Deutsch, 298 Seiten, gebunden, Format (B × H): 139 mm x 217 mm, Gewicht: 525 g

ISBN: 978-3-406-71422-1
Verlag: C.H.Beck


Liebe gedeiht auch in Zeiten des Hochverrats – hinter Gittern, in Zuchthäusern, selbst im Angesicht des Galgens. Für Joy und Günther Weisenborn war sie eine Art Lebens-Mittel, das ihnen Zuversicht und Mut gab. Ihre Tagebücher und Briefe sind berührende Dokumente, die zeigen, wie zwei Gegner des Dritten Reiches die Endphase des Zweiten Weltkrieges überlebten.

Am 26. September 1942 wurden die Weisenborns verhaftet. Sie gehörten zum Freundeskreis um Harro Schulze-Boysen, der auf vielfältige Weise Widerstand leistete gegen den Nationalsozialismus. Die Gestapo rechnete ihn einer angeblich von Moskau gesteuerten Widerstandsgruppe zu, die sie auf den Namen „Rote Kapelle“ taufte. In der Haftzeit schrieben sich der prominente Schriftsteller und seine Frau Briefe. So bewahrten sie sich ihr eigenes privates Reich, das sogar dem allmächtig scheinenden NS-Regime Grenzen setzte. Nach ihrer Entlassung im April 1943 führte Joy zudem ein Tagebuch, das hier erstmals veröffentlicht wird. Die sehr persönlichen Dokumente legen Zeugnis ab von einer großen Liebe und einer Gegenwelt, die sich – trotz Isolation und Todesangst – nicht unterkriegen ließ.

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Weitere Infos & Material


'Zu viel für ein Menschenleben' – Die Weisenborns und die 'Rote Kapelle' (Hans Woller) 
Dokumente 
Die Weisenborns nach 1945 (Hans Woller) 
Anmerkungen 
Bildnachweis 
Personenregister


Weisenborn, Joy
Christian und Sebastian Weisenborn sind die Söhne von Joy und Günther Weisenborn. Der Dokumentarfilmer Christian Weisenborn hat zuletzt den Film „Die guten Feinde. Mein Vater, die Rote Kapelle und ich“ gedreht, der zum Jahrestag der Verhaftung der „Roten Kapelle“ im September 2017 im ZDF gezeigt wird.
Hans Woller ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Zeitgeschichte und war von 1994 bis 2015 Chefredakteur der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte.

Christian und Sebastian Weisenborn sind die Söhne von Joy und Günther Weisenborn. Der Dokumentarfilmer Christian Weisenborn hat zuletzt den Film „Die guten Feinde. Mein Vater, die Rote Kapelle und ich“ gedreht, der zum Jahrestag der Verhaftung der „Roten Kapelle“ im September 2017 im ZDF gezeigt wird.

Hans Woller ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Zeitgeschichte und war von 1994 bis 2015 Chefredakteur der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte.



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